Archiv für den Monat November 2010

Werbung durch Mundpropaganda: Die reden über uns!

„Glaubwürdigkeit entsteht, wenn man Kritik zulässt. Wer sich auf den Dialog einlässt, sollte nichts zu verbergen haben.“

viaWerbung durch Mundpropaganda: Die reden über uns!: Strategie – impulse.

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talketing is story-telling

Wenn ich Gespräche initiieren und gestalten möchte, dann muss ich mir vorab nicht nur darüber klar werden, welchen Inhalt ich kommunizieren möchte, sondern auch, welche Form ich dafür wählen muss.

Simples Absondern plumper Marketing-Botschaften reicht schon lange nicht mehr aus, um im umkämpften Markt der Aufmerksamkeit beachtet zu werden. Der Adressat unterscheidet nur zu genau in das, was für ihn relevant und interessant ist und den Rest – nämlich Müll.

Als Allheilmittel wird im Moment das story-telling angesehen: Wir sehen am Beispiel des „Manufactum„-Katalogs, wie die kleinen Geschichten zu den Produkten enorm zur Wertsteigerung beitragen, doch auch hier gilt: Geschichten erzählen ist nicht schwer, gehört zu werden dagegen sehr.

Wie so häufig lohnt sich ein Blick über den Tellerand: Sebastian Rudolph zeigt in dem Blog PR-Fundsachen anhand der Serie „Lost“ auf, wie gutes story-telling aufgebaut sein sollte. Wenn die Bereitschaft, sich mit Inhalten auseinanderzusetzen schwindet und wir zusehends in der Informationsflut unterzugehen drohen, muss der Erzähler uns zunächst eine Plattform anbieten, eine Hauptbühne, von der aus sich alle weiteren Stränge entwickeln können, aber auch wieder zurückführen. Insbesondere, wenn viele verschiedene Nebenbühnen die Geschichte beleben – z.B. auch indem wir crossmedial arbeiten, also viele verschiedene Medien nutzen -, ist der rote Faden von großer Bedeutung. Denn dieser hält uns als Empfänger nicht nur bei der Stange, sondern er bindet uns in eine Community ein – wenn er zu fesseln vermag!

Was fesselt uns? Menschen! Denn Menschen erzählen Geschichten, Geschichten erzählen von Menschen. Es sind Menschen, die langweilige und abstrakte Themen in fesselnde Geschichten verwandeln. Daher sollten auch wir nicht als Firmen oder Unternehmen sprechen, sondern als Mitarbeiter, Gründer, Unternehmer, und unsere Geschichte erzählen, oder die der Menschen, mit denen wir arbeiten, oder die der Menschen, für die wir arbeiten. So sehr uns Apple-Produkte interessieren, so ist es doch Steve Jobs, der die Marke mit seiner Aura gefüllt hat.

Und auch eines der erfolgreichsten Bücher erzählt von Menschen: die Bibel. Auch das zweiterfolgreichste: Harry Potter. Nur das mit der drittgrößten Auflage nicht: der IKEA-Katalog. Oder doch…..? 🙂

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to market bring

Der Begriff Marketing hat sich zusammengezogen aus „to market bring“ und spiegelt damit ein Stück weit die Geschichte des Marketing. Mit zunehmender Industrialisierung konnten Produzenten mehr Artikel in ihren Fabriken herstellen, als am eigentlichen Markt abgesetzt werden konnte. Die große Frage lautete also: „Wie bringe ich meine Waren auf andere Märkte?“

Klassische Märkte faszinieren mich – gleich ob Wochen- oder Trödelmärkte – und besonders im Urlaub kann ich an keiner Markthalle vorbei gehen, ohne mich an den Auslagen satt zu sehen und mich von der Stimmung dort elektrifizieren zu lassen. Wobei ich gestehen muss, dass ich auch Supermärkte im Ausland, deren Aufbau und Struktur, gerne zu „Forschungszwecken“ besuche.

Allen Märkten gemein ist jedoch die Geräuschkulisse: Verhandlungen zwischen Kunden und Händlern, Verkäufer, die lauthals ihre Waren anpreisen, der Austausch von Neuigkeiten bei einem kleinen Kaffee oder der ersten Stärkung an einem der vielen Imbiss-Stände. Nebem dem Einkauf erfüllt der Markt eine Reihe sozialer Funktionen – zum großen Teil über Gespräche!

Nirgendwo kann man über Marketing mehr lernen als auf solchen Märkten – und das dann auch noch mit allen Sinnen! 🙂

nicht nur das Auge, auch die Nase kauft mit

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makketing spricht…

Am 7. November durfte ich zu Gast bei radioeins in Babelsberg sein, genauer gesagt bei Sven Oswald und Daniel Finger. Thema ihrer Sendung „2 auf eins“ war diesmal das Thema „sauber“.

Meister Proper wäscht so sauber, das man sich drin spiegeln kann, Ariel wäscht nicht nur sauber, sondern rein, irgendwann dann porentief rein – und Sagrotan killt nun 99,9% aller Keime. Wie geht die Werbung mit dem Thema sauber um? Aber hört selbst:

2a120101107_Sauber_Sauber_vermarkten

Wie sich Meister Proper im Laufe der Jahre verändert hat, ist hier zu sehen:

und auch Klementine soll hier zu ihrem Recht kommen 🙂

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Märkte sind Gespräche

Herzlich willkommen bei talketing!

Talketing ist der neue Blog von mir, denn neben all den Fragen zum Marketing, die unter dem Namen „makketing“ von mir behandelt werden, möchte ich einen Schwerpunkt auf die Gespräche lenken.

Das ominöse Web 2.0 hat dazu geführt, dass Gespräche mittlerweile nicht mehr nur im Privaten stattfinden, sondern öffentlich, in den sozialen Netzwerken geführt werden – und das betrifft uns alle, die wir privat bloggen, unsere Accounts bei Facebook oder Xing haben oder twittern. Doch auch als Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer müssen wir uns immer stärker fragen, ob – und wenn ja, wie – wir diese Tools nutzen wollen.

Sicher ist zumindest eines: Wir müssen Gesprächen Raum geben, zuhören und sie auch gestalten. talketing ist ein Schritt in diese Richtung!

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß!

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