Archiv für den Monat Mai 2011

talketing – Gespräche anstossen

Überraschen, Geschichten erzählen, andere Menschen ins Gespräch bringen, selbst ins Gespräch kommen – das alles ist talketing.

Ideen zählen mehr als große Etats, virale Verbreitung mehr als hohe Schaltkosten.

Hier nun ein Beispiel, wie mit talketing eine Spielidee verbreitet wird:

 

Da bekomme ich ja direkt Lust darauf, eines meiner berüchtigten Tafelbilder zu zeichnen…. 🙂

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Go viral – aber wirklich….

Die Vorteile des viralen Marketing sind ja hinlänglich bekannt: Egal ob schnell und billig produziert oder sorgfältig und kostspielig umgesetzt – die Verbreitung des Spots erfolgt via YouTube und dank der begeisterten und weiterleitenden Zuschauer.

Schade nur, wenn bereits im Titel des Clips der Absender genannt wird, oder? Gerade der oftmals gewünschte Überaschungseffekt geht dann verloren….

Da funktioniert  dies hier doch viel besser (und ich weiß leider nicht, ob das so geplant war vom Absender (wenn ja: Daumen hoch) oder eher zufällig entstanden ist:

„Funny Fail. Compliment went wrong“ erregt im viralen Alltagseinerlei doch viel eher unsere Aufmerksamkeit als „lustiges Video von Marke xy“.

Wenn es um die virale Verbreitung geht, reicht es also nicht nur aus, einen inhaltlich besonders guten Spot zu kreieren, sondern sich auch darüber Gedanken zu machen, worauf die User stärker reagieren, wenn sie Headlines und Titel lesen.

Nebenbei bemerkt: Wieder einmal punktet eine einfache Idee, die auf den Punkt gebracht umgesetzt wurde…..

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Gotta share!

Ein kleiner Einblick, wie das heutzutage funktioniert mit dem talketing….. 🙂

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Playboy? Den lese ich nur wegen der Interviews…

Der Playboy spielt – in Deutschlands Zeitschriftenmarkt zumindest – keine wirkliche Rolle mehr, ist aber aus unserer Pop-Kultur nicht wegzudenken: Das Bunny, Hugh Hefner, das Playboy Mansion und so manche Playmates haben sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt…

Natürlich hat sich nie einer den Playboy wegen der nackten Mädels gekauft – Gott bewahre! – sondern ausschließlich wegen der erstklassigen Interviews. Die anderen Seiten wurden stets schnell überblättert (alternativ waren es die Witze, die zum Kauf animierten…).

Auch die argentinische Ausgabe ist stolz auf diese Interviews, die mindestens genauso aufregend sind wie die Mädels, und so überlegte man sich dort, wie man den Playboy einmal ganz anders ins Gespräch bringen könnte…  Seht selbst:

Diese „Interview Garage Tour“ zeigt wieder einmal, dass man zum „talketing“ nur eine gute Idee benötigt, die dann mit wenig Mitteln effektiv umgesetzt werden kann. 🙂

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Wir lieben Überraschungen!

Wenn es darum geht, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen und eine Botschaft gut zu verankern, dann dient  die Überraschung als  gutes Element dazu in der Kommunikation.

Wir alle haben unsere Denkschemata, die uns helfen vorherzusagen, was als nächstes passieren wird (und welche Entscheidung wir daher treffen sollten). Scheitern unsere Voraussagen, dann aktiviert dieser Überraschungseffekt unsere Aufmerksamkeit, denn vielleicht müssen wir unsere Schemata ja für die Zukunft anpassen….

Natürlich kann mit diesen Erwartungen auch ganz bewusst gespielt werden:

Wenn ein Ereignis überraschend sein soll, darf es nicht vorhersehbar sein – damit aber eine Überraschung befriedigend ist, muss sie nachvollziehbar sein. Reine Effekthascherei wirkt da kontraproduktiv:

Natürlich setzt auch das Guerilla-Marketing erfolgreich auf den Überraschungseffekt:

– der sich im Fall von Ikea auch mit deutlich erhöhter Aufmerksamkeit bezahlt gemacht hat.

Damit die Überraschung wirkt, muss herausgefunden werden, was an der Botschaft den Erwartungen der Zielgruppe widerspricht, denn die Botschaft muss so vermittelt werden, dass die Erwartung der Adressaten im entscheidenden Augenblick widerlegt wird.

Der gesunde Menschenverstand ist der Feind einer einprägsamen Botschaft!

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