Archiv für den Monat September 2011

makketing spricht… über beutellose Staubsauger

Es gibt ja nichts, was nicht mit Marketing zu erklären wäre – und so hatte ich die dankenswerte Aufgabe, bei „2aufeins“ in „radioeins“ ein wenig was über Sir James Dyson und seine Erfindungen aus Marketingsicht zu sprechen.

Wie immer kann man das Interview hier nachhören:

Dyson und Design

Mehr über Dyson und seine Erfolgsstory ist auf dem makketing-Blog nachzulesen!

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Ambient goes viral

Ambient Marketing bedeutet schlicht „Marketing im Umfeld, in der Umgebung“ und soll als „nicht-klassische“ Form Kontakte dort schaffen, wo die Zielgruppe sich ohnehin bereits aufhält. Ambient Marketing wird dabei als weniger störend wahrgenommen – und führt oftmals dazu, dass sich die potentiellen Konsumenten bereitwilliger auf die Botschaft einlassen, sie werden oftmals sogar aktiv und verbreiten das Gesehene/Erlebte dann auch noch.

Soviel zur Theorie. Anders als Guerilla-Marketing ist Ambient Media weniger aktionslastig – beiden gemein ist jedoch, dass die Aktionen immer häufiger auf Video festgehalten und dann viral im Netz verbreitet werden. Hier nun eine kleine Auswahl aktueller Beispiele:

Die erste Aktion mag ein wenig eklig sein, hat aber gut funktioniert:

Denn in dem Film „Contagion“ geht es nun einmal um Bakterien, Viren und Ansteckung….

Bleiben wir noch etwas „shocking“:

 

Okay, weg vom Horror, hin zur Liebe. Wie erreiche ich meine verschämte Zielgruppe, wenn es um Kondome geht? Seht selbst:

 

„Malen nach Zahlen“ ist ja ein alter Hut: Malen mit Wein ist der neue Trend!

 

Und natürlich kann man auch „klassische“ Medien wie Billboards so gestalten, dass sie eine hohe Aufmerksamkeit erzielen:

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Mini wird lasterhaft – zu unserem Vergnügen

Ich habe nun ja zuletzt doch ein wenig viel rumgemäkelt, daher heute wieder ein positives Beispiel für eine gelungene Web-Kampagne, die uns mit tollen stories gefangen nimmt.

MINI hat sich mit den lasterhaften Experten des Magazines „Vice“ zusammengetan und nun präsentieren sie uns „all the wrong places“:

 

Hinter dem Ankündigungstrailer stehen bislang 3 kurze Videos, die uns – jeder auf seine Art – was von den falschen Plätzen erzählen (ich lernte im Studium damals, dass, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist, man zum Helden wird – oder zum Märtyrer) :

 

Wie angenehm: Das Produkt drängelt sich nicht nervend in den Vordergrund, ist aber trotzdem sehr präsent, die stories verblüffen und überraschen uns und werden augenzwinkernd mit tollen Bildern inszeniert. Es gibt also – Gott sei Dank! – auch noch gute Beispiele für virales story-telling…

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Born to be peinlich

Grundsätzlich kann kein Produkt etwas für seine Käufer; der Konsument macht, was er will… nun ja, was er glaubt, dass er will.

So können manche Produkte dann zum Klischee gebrandmarkt werden wie eben die Marke Bugaboo, die stellvertretend für diese nervenden Latte-macchiato-Familien in Prenzlberg steht – und mittlerweile fast Feindbild-Status hat (macht sie aber wiederum für Diebe interessant….). Jaja, jetzt kommen mir wieder alle Bugaboo-Besitzer, die behaupten, wie waaaahnsinnig praktisch dieser Kinderwagen doch sei – aber das erzählen diese kleinen zierlichen blonden Frauen, die mit diesen riesigen Geländewagen durch die Stadt kurven, (noch so ein wahres Klischee), auch immer.

Versöhnlich wie ich bin, dachte ich stets, was kann denn die arme Marke dafür, dass sie von diesen hippen Über-Eltern derart missbraucht wird. Doch dieser Gedanke hat sich schlagartig verflüchtigt, als ich dies hier sah:

 

Anscheinend dachte man sich bei Bugaboo: „Komm, lass uns doch das Klischee einfach bedienen – ach was, wir setzen noch eins drauf!“ Schade nur, dass sie das komplett ideenlos umgesetzt haben. Ist nun nicht so der Brüller, eine Meute Pseudo-Paparazzi durch Berlin jagen zu lassen (passiert hier ja ständig – in echt!), um die verblüfften Blicke der Passanten zu filmen. Obendrein ist der Clip auch noch absolut humorfrei. Na ja, ist ja eine holländische Marke… (letztes Klischee – für heute) 😉

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