Archiv für den Monat Dezember 2011

Auf den Frosch gekommen…

Katzen sind ja so 2011 – die Zukunft liegt im „Frog Marketing“! Könnte man zumindest glauben, wenn man sich folgende Geschichte anschaut: Der Besitzer eines französischen Restaurants in Ekaterinburg litt unter ausbleibenden Gäste, da diese mit dem Begriff „französische Küche“ nur „kleine Portionen“, „teuer“ und „Frosch“ assoziierten. Okay, das tue ich auch…

Wie üblich wurde mangelndes Budget durch eine tolle Idee wettgemacht und das Restaurant wurde schnell zum Stadtgespräch – seht selbst:

Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben – that’s talketing. Schade, dass unsere Gastronomen glauben, immer nur durch austauschbare Flyer, Billigpreise und Groupon-Schlachten auf sich aufmerksam machen zu müssen. So baut man jedenfalls keine loyale Gästeschar auf… Vielleicht wäre es sinnvoller, einmal darüber nachdenken, wie „frog marketing“ für das eigene Business aussehen könnte?!

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talketing wünscht „Merry Christmas“

… und wie sollte das bei einem Blog über virales, Guerilla- und Ambient-Marketing anders geschehen als mit einer zauberhaften Weihnachtsaktion:

 

talketing wünscht entspannte Feiertage!

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Mariä Verkündigung, Mariä Empfängnis, Mariä Schwangerschaftstest

Quasi vom entgegengesetzten Ende der Welt hat sich erfolgreich eine kleine Gemeinde ins Gerede gebracht: St. Matthew-in-the-City aus Auckland, Neuseeland. Vor deren Kirche prangt zur Vorweihnachtszeit ein großes Plakat:

Maria mit dem Schwangerschaftstest in der Hand, sichtlich geschockt.

„Christmas is real.  It’s about a real pregnancy, a real mother and a real child.  It’s about real anxiety, courage and hope. (…) that discovery would have been shocking.  Mary was unmarried, young, and poor.  This pregnancy would shape her future.  She was certainly not the first woman in this situation or the last.“

schreibt die Gemeinde dazu auf ihrer Website und erklärt der Vikar Glynn Cardy im Interview.

Ein Hingucker, ohne Frage, der provozieren und zum Nachdenken anregen will ( über den „heilsamen Schock der Provokation“ sprach ich schon an anderer Stelle), der es aber in den Zeiten des Internets auch geschafft hat, weltweit Aufmerksamkeit zu erregen.

Dem „talketing“ sind keine Grenzen gesetzt, wenn die Idee nur gut genug ist. Kreativität schlägt dabei Budget, denn auch, wenn es der Gemeinde egal sein kann, ob man sie nun in Berlin kennt oder nicht, so ist der Gedanke hinter dem Bild doch bestens kommuniziert worden.

 

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Nichts interessiert mehr als andere (halbnackte) Menschen!

Der simpelste Weg, Aufmerksamkeit zu erregen geht über die Haut – möglichst viel möglichst unbekleidet. Ist ja auch normal, wenn man Dessous verkaufen will.

Provozierend wird es aber erst dann, wenn der Berliner Unterwäschenmodenmacher „blush“ im Mutterland des erotischen Verpackungsdesign alle Blicke auf sich zieht – so wie in der großen Welt der Politik, wo Mama Merkel (Gott sei Dank angezogen), die Hosen anhat:

 

„Der provokante Spaziergang durch Paris soll in diesem Zusammenhang wie ein symbolischer Berliner Angriff auf die Dessous-Hauptstadt wirken.“ schreibt horizont.net dazu.

Tja, wo wir Berliner eben sind, da ist vorn… da können die Franzosen sich mal warm anziehen – oder besser: noch mehr ausziehen… Wann laufen wohl die ersten nackerten Französinnen durchs Brandenburger Tor?

 

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Jetzt neu: die Kartoffel als Flyer!

Chipstüten als Sample verteilen kann ja jeder, hat man sich beim Chips-Hersteller Lays gedacht, aber wer verteilt schon das Grundprodukt, die Kartoffel? Quasi als Do-it-yourself-Chips…?

Damit nun niemand mit so einer schnöden Kartoffel nach Hause gehen muss, um sich dort umständlich seine Chips selbst zu machen, hat Lays gleich noch den passenden Automaten entwickelt, in den man statt Geld eben seine Kartoffel einwirft, aber seht selbst:

 

Schöne Idee, cool umgesetzt…. Ich bau mir jetzt einen Bierbrau-Automaten… oder doch lieber eine Schokoladenmaschine….??

 

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Gute Stories leben länger

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Slogans und Spots doch in unserer Erinnerung zwar verschüttet, aber dennoch bestens erhalten sind. Im Rahmen des „Total Recall„- Wettbewerbs (dem Festival des nacherzählten Films) führt Christian Brandes den Beweis, dass gute Stories jahrelang überleben und sich mit großem Vergnügen nacherzählen lassen können:

 

Marketing ist eben talketing (hab ich doch schon immer gesagt… 🙂 ).

Hier die erzählten Spots zum Nachgucken:

 

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