Archiv für den Monat Februar 2012

Shoppen macht die Tüte froh… und die Kinder sowieso

Die Bestimmung der Einkaufstüte ist es ja, gefüllt zu werden. Leere Tüten haben etwas sehr trauriges an sich, lassen sich hängen und treiben ziellos durch die Strassen (s. „American Beauty„). Volle Tüten aber freuen sich unglaublich doll darüber, dass sie in ihrer Funktion ernst genommen und genutzt werden. Wenn sie könnten, dann würde ihnen die Befüllung ein dickes Lächeln auf die Tüte zaubern…

Das glaubt ihr mich nicht? Seht doch selbst:

Natürlich sind da Kinder auf der Tüte – und natürlich hat sich das ein Spielwarenhändler einfallen lassen – überrascht das noch jemanden? Geschenke lassen Kinderaugen glänzen und Kindertüten lachen…

Immerhin: Diese Tüten werden dann wohl nicht als Müllbeutel enden, sondern in Ehren gehalten und aufgehoben – und immer, wenn es einem schlecht geht, wirft man ein paar Kartoffeln in die Tüte und schon wird man wieder aufbauend angelächelt… toll!

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Kommt der Kunde nicht in die Leichenhalle, kommt die Leichenhalle zum Kunden…

Wer jetzt denkt, das sei nur ein reißerischer Titel, um Aufmerksamkeit zu erregen….hat unrecht. Denn in der Tat hat man sich bei der  „Psychothriller GmbH“ überlegt, wie man den gruseligen Charme einer Leichenhalle den potentiellen Kunden näher bringen kann. Das Ergebnis ist der „Schließfach-Schocker“:

Leider werden uns keine Ergebnisse verraten, denn es hätte mich durchaus interessiert, wie viele der „Geschockten“ dann auch den QR-Code zum Download genutzt haben. Der Schreck – der Gag – ist da, die Aufmerksamkeit damit auch, aber reicht das in diesem Fall für den Erfolg?

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Neuer Trend? YouTube Clipnapping

Ach , das Leben ist doch so schön, wenn man ein wenig prokrastinieren kann – und wie geht das besser als mit einer Tasse dampfenden Kaffee und all den lustigen Clips auf Youtube: Katzen, Babys, Pleiten, Pech, Katzen, Pannen, Katzen….

Wie kann man es nun mit unserer Abgelenktheit aufnehmen, wenn man etwas richtig Wichtiges sagen will? Ganz einfach: Indem man sich an die ollen Griechen erinnert – ihr wisst schon, die Geschichte mit dem Trojanischen Pferd – und anderer Menschen Inhalt als Medium nutzt:

Guerilla-Marketing mit Schock-Effekt – ungewöhnlich, aber wirkungsvoll!

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Viano öffne dich!

Nein, ich bekomme kein Geld von der Firma mit dem Stern, dennoch handelt auch dieser Post von Mercedes Benz, die neben den klassischen Kanälen immer wieder auch auf „below the line“-Maßnahmen setzen.

Folgende Aktion ist klassisch „ambient“ (haha, da lacht das makketing, eine klassische below-Kampagne – welch‘ Widerspruch in sich):

Gut gewählter Ort, hoher Durchlauf an Menschen – eben nicht nur Berliner, sondern auch Touristen -, die das alles eifrig weitererzählen. Und die virale Verbreitung via YouTube und Blogger funktioniert auch… 🙂 Gute Aktion!

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Wie man Wettbewerber frustriert oder: Hallo Taxi!

Kunden sind schon schwer zu überzeugen, aber wie macht man den Wettbewerbern klar, dass das eigene, neue Produkt einfach umwerfend gut ist?

Mercedes-Benz hat seinen Actros gezielt dafür eingesetzt, Mitarbeiter von den MAN- und Volvo-Zentralen abzuholen, die in der Tat auch ziemlich begeistert waren. So bringt man sich ins Gespräch…

Schöne Idee – und vielleicht wechselt ja der eine oder die andere die Fronten, um künftig auch bei den Coolen mitarbeiten zu dürfen…

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