Archiv für den Monat Mai 2012

Von der Sprite-Dusche bis zum Nachrichten-Becher: Ambient & Guerilla aktuell

Für alle, die später zugeschaltet haben: Bei diesem Blog geht es hauptsächlich darum, wie man ins Gespräch kommt – jenseits der klassischen Werbung. Also mit below-the-line-Maßnahmen wie Ambient Media, Guerilla Marketing oder auch Product Placement.

Genug der einleitenden Worte, weltweit haben sich die Agenturen wieder von ihrer kreativen Seite gezeigt, wenn es darum ging, Botschaften den Konsumenten näher zu bringen. Habt ihr schon ‚mal unter einem Getränkespender geduscht?

In bella Italia lautete die Aufgabe hingegen, wie man die Menschen am besten zum Spielen verführen kann:

Wir Deutschen sind ja weniger verspielt und eher grober Natur…

Und natürlich darf auch das stille Örtchen als Ort wirkungsvoller Inszenierungen nicht fehlen:

Abschließend noch ein gelungenes Beispiel, wie sich mit solchen Aktionen in der Tat auch die Awareness steigern lässt:

Gerade durch die virale Verbreitung via Youtube und den sozialen Netzwerken (und diesen komischen Bloggern) erhöht sich die Zahl der mit dieser Aktion erreichten Menschen wesentlich – was auch vollkommen in Ordnung ist, solange sie uns Spaß bereiten und gut unterhalten!

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makketing spricht… über „Sex sells?“

Zu Gast bei „2aufeins“ auf „radioeins“ – diesmal zum Thema „Sex sells“. Die Jungs sind ziemlich lange über den Aufhänger „Penispralinen“ nicht hinweg gekommen, da muss etwas tiefe Traumata bei ihnen verursacht haben….

Nachhören kann man das Interview hier:

Sex sells?

Einen kleinen, reich bebilderten Ausflug in die Geschichte von „Sex und Werbung“ gibt es im makketing-Blog – einfach hier klicken!

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Wie man zur richtigen Reise animiert… Storytelling im Tourismus 3

Tourismus-Werbung ist ja sooo schwer, denn alle Bilder sind schon gezeigt… Brandung, Sonnenuntergänge, Frühstücksbuffets, die immer gleichen Hotelzimmer… Austauschbarkeit pur. Dementsprechend tun sich die touristischen Anbieter auch ziemlich schwer mit dem Medium Film. Logisch, wer nur verbrauchte Bilder zeigt, kann damit nicht punkten. Wer sich aber fragt, was wir eigentlich buchen – und was wir im Urlaub suchen und was einen wirklich gelungenen Urlaub ausmacht, der findet nicht nur eine gute Story – sondern auch frische Bilder.

Ich stelle einfach mal zwei Beispiele gegenüber:

Muss ich noch viel erklären? Es sind die Menschen, die Geschichten erzählen. Es sind Geschichten, die Bilder entstehen lassen. Es sind Bilder, die Atmosphäre schaffen. Und dann wird es selbst bei einem Design-Hotel zweitrangig, wie die Räume aussehen…

Und wer mir jetzt kommt und sagt: „Jaha, aber der zweite Spot war bestimmt auch viel viel teurer…!!“, dem sei hier noch ein weiteres Beispiel gezeigt, wie selbst mit weniger Etat ein Hotel effektvoll in Szene gesetzt werden kann:

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Wenn einer eine falsche Reise tut… Storytelling im Tourismus 2

Was soll man da nur machen? Man hat ein tolles Land, touristisch bestens erschlossen, Natur, Berge, Food, ach einfach alles – doch selbst die nächsten Nachbarn wollen einen nicht besuchen kommen.

So geht es, wenn man Air New Zealand glauben darf, Neuseeland: Die Australier wollen einfach nicht mal kurz rübergeflogen kommen, sondern urlauben lieber auf Bali oder in fernen Europa…

Wie kann man nur diese störrischen Australier, diese Kiwi Sceptics, von den bezaubernden Seiten des eigenen Landes überzeugen? Man entführt sie. Naja, nicht ganz, aber irgendwie schon…

Vier Australiern erzählte man, sie würden eine tolle Reise machen, z.B. nach Berlin, aber in Wirklichkeit flog man sie nach – tataaa – Neuseeland, wo ihnen dann ein persönlicher Guide zeigte, wie cool es dort eigentlich ist. Das ganze ist durchaus spaßig anzusehen – und daher stelle ich euch alle 4 Episoden hier ein:

– der Hipster

– das Bali-Girl

– die Europhilie

– der Aussie Aussie

Eine geniale Lösung: Man widerlegt einfach die Vorurteile in den Köpfen der potentiellen Kunden, indem man einige von ihnen kidnappt und vom Gegenteil überzeugt. Natürlich wird das viral gestreut und erreicht so eine optimale Verbreitung.

Eine erfrischend andere Variante von Tourismus-Marketing…

Und beim nächsten Post zeige ich Beispiele, wie man für ein Hotel wirbt, ohne viel vom Hotel zu zeigen!

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Wenn einer eine Reise macht… Storytelling im Tourismus

„… dann kann er was erzählen“ – so geht der altbekannte Spruch weiter. Und das beherzigen nun auch zunehmend die Touristikunternehmen – nicht, in dem sie den vielen Foren und Bewertungsportalen lauschen, sondern dadurch, dass sie selbst beginnen, sich von klassischen Werbebotschaften zu verabschieden und eigene Geschichten zu erzählen. In den nächsten Posts möchte ich ein paar dieser (noch) ungewöhnlichen Ideen vorstellen.

Krimis werden gern gelesen und erfreuen sich großer Beliebtheit – und es gibt auch schon den einen oder anderen kulinarischen Kommissar. Der Schweizer Genussreisenanbieter Vin & Vacances verbindet nun Krimi mit Genuss und Reisen – und das „interaktiv“: Auf dem Vinvac-Blog ist jüngst ein „Krimi für Geniesser“ gestartet, der Hotels, Restaurants und anderes in seine Geschichte mit einwebt – und natürlich auf die buchbaren Angebote verlinkt. Das erste Kapitel ist ein spannender Ansatz, der medial noch weitergedacht werden könnte….

Hotelzimmer sehen doch immer gleich aus – und somit auch die Hotelwerbung, die meistens auf langweiligen Klappflyern die ewiggleichen Bilder kommuniziert. Entsprechend austauschbar sind die Formulierungen und Bilder dann auch. Andere Ansätze wären wünschenswert – und sind machbar:

Diese Beispiele sind jedoch „lediglich“ klassische Werbespots der Marriott Residence Inn – Hotels – viral verbreiten sich die „Making of“s wesentlich besser:

Tiere gehen immer – besonders Pinguine…

Was benötigt man also wieder: eine gute Idee, die Spaß macht, eine hervorragende Umsetzung und ein gerüttelt Maß virales Marketing. Und schon ist man anders (und meist auch erfolgreicher) als die anderen…

Das nächste Mal schauen wir uns an, wie man ein Land bewirbt, in das eigentlich keiner reisen möchte…

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