Archiv für den Monat März 2013

Jetzt kommt Kate – arte wird transmedial

Geschichten erzählen, Storytelling, öffnet über das Ohr unser Herz und unser Hirn – und oft auch unser Portemonnaie,  daher ist es heutzutage aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken, wenn es um Wertschöpfung geht.

Transmediales Storytelling ist nun der Versuch, eine Geschichte auf vielen unterschiedlichen Kanälen zu erzählen – und das meint nicht, die gleichen Inhalte in verschiedene Kanäle zu stellen, sondern in den unterschiedlichen Medien die Geschichte in verschiedene Richtungen oder unter anderen Aspekten fortzusetzen.

Eine große Herausforderung, der sich im April der Sender „arte“ stellen will: „About:Kate“ wird nämlich nicht nur eine 14teilige Serie sein über eine junge Frau, die sich im Netz verloren hat und die sich freiwillig in eine Nervenklinik einweist, um herauszufinden, wer sie wirklich ist,

sondern uns auf vielerlei Weise tief in die Geschichte hineinziehen: Auf der dazugehörigen Website können die Zuschauer auch zwischen den Ausstrahlungen Kate fast schon stalken: Wir können verfolgen, wohin sie surft, was sie im Internet hört, welche Beiträge sie für Foren verfasst usw. – in Echtzeit.

Damit nicht genug, schon heute können wir Kate Harff, so heißt die junge Protagonistin, auf Facebook folgen, uns mit ihr befreunden und sie bereits einen Monat vor der Sendung der ersten Episode am 27. 4. kennen lernen. Für iOS und Android gibt es ab April dann noch eine kostenlose App: Die Fragen, mit der Kate während ihrer Therapie konfrontiert werden wird, wird auch der User auf sein Smartphone erhalten. Doch mehr noch: Die App erkennt Tonsequenzen der Serie und verknüpft sich dann von alleine mit dieser.

Zu guter Letzt setzt arte auf die Kreativität seiner Zuschauer und fordert auf, seine Creative-Plattform für Videos und Fotostrecken zu nutzen. Ab der dritten Folge sollen Teile dieses Contents dann in die Dramaturgie der Serie eingebaut werden – der Zuschauer wird zum Gestalter.

Ein sehr spannendes Projekt, auf das ich mich schon außerordentlich freue.  Die Macher, unter ihnen Produzent Christian Ulmen, wollen mit diesem Experiment auf die sich verändernden Sehgewohnheiten eingehen, denn schon heute twittern die Zuschauer via „Couchfunk“ ihre Kommentare zu einer Sendung oder sind mit ihrem Tablet online, um zu chatten oder Hintergrundmaterial zu suchen. Wird das also das Fernsehen der Zukunft werden?

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makketing spricht…. über Mund-zu-Mund-Propaganda

Sonntagmorgen, Zeit für ein kleines Gespräch mit den Herren von 2aufeins bei radioeins über Empfehlungsmarketing, die 2.0-Variante der guten alten Mund-zu-Mund-Propaganda.Nachhören kann man das Interview hier:

Mundpropaganda

…und mehr zum Thema gibt es hier im makketing-Blog.

Wie man sich am besten ins Gespräch bringt? Durch solche Aktionen beispielsweise…

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Kleiner Aufwand, große Wirkung

Alkohol im Strassenverkehr ist als Thema ein Dauerbrenner, denn bei den meisten tödlichen Unfällen spielt der Alkohol oftmals die entscheidene Rolle – und das nicht nur bei uns, sondern weltweit. Das Problem ist nur, dass all die aufwändigen Kampagnen wirkungslos verpuffen – die allbekannten Schilder an den Autobahnen sind ja auch eher unfreiwillig komisch….

Wie so häufig sind es die kleinen Dinge (basierend auf den guten Ideen), die die große Wirkung zeigen, wie zum Beispiel folgende Ambient-Idee aus Indien:

Man muss also direkt an seine Zielgruppe herankommen und die Botschaft so konkret wie möglich machen, wenn man etwas erreichen möchte… „klassisch“ funktioniert hier einfach nicht mehr…

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