Archiv für den Monat April 2013

Ambient am Pinkelbecken: mit Zuschauerinnen läuft’s nicht

Das kleine Geschäft in der Öffentlichkeit zu verrichten ist ja ohnehin für so manchen Mann schon eine Herausforderung, denn wohin soll der Blick denn schweifen? Dankenswerter Weise hat die Ambient-Industrie diese charmanten Pinkelbecken-Plakate entwickelt, die einen mit freundlichen Werbebotschaften in Sachen Harndrang-Präparaten und Prostata-Pillen unterhalten.

Doch was, wenn sich hinter dem Plakat ein Zuschauer verbirgt? Oder, viel schlimmer noch, eine Zuschauerin?? Blockiert das den kleinen Hahn? Wie gut, dass hier ein empirischer Test gemacht wurde:

Spätestens jetzt sollte es jedem klar sein, dass es keinen Ort mehr gibt, an dem wir unbeobachtet sind…. 🙂

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Rembrandt goes Guerilla

Zehn Jahre lang hing Rembrandts berühmtes Gemälde „Die Nachtwache“ in einem schnöden Seitenflügel des Amsterdamers Reichsmuseum – nun kehrte es in einer aufwändigen Aktion an seinen angestammten Platz zurück… und ganz Holland ist außer sich vor Freude!

Damit es auch wirklich jeder Oranje mitbekommt, ließ man sich folgenden schönen Guerilla-Stunt einfallen:

Nicht minder spannend das „Making-of“, das einen Blick hinter die Kulissen einer Guerilla-Aktion ermöglicht (ich enpfehle, die englischen Untertitel zu aktivieren…)

Gut gemacht, liebe Nachbarn!

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makketing spricht… über den Playboy-Club

Wenn man zu Ostern von den 2aufeins-Herren bei radioeins zum Gespräch gebeten wird, dann kann es ja nur um Hasen, sprich Bunnies gehen. Diese hoppeln allerdings durch den Playboy-Club – und das Gespräch kann man hier nachhören:

Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten – im Playboy-Club

Natürlich lässt sich hier im makketing-Blog auch das alles und noch viel mehr nachlesen, aber eine Sache möchte ich noch nachtragen, nämlich wie der Hase überhaupt in das Logo des Playboys kam. Gründer Hugh Hefner wird hier wie folgt zitiert:
„Ich suchte einen Hasen wegen der witzigen sexuellen Konnotationen als Symbol für das Magazin aus und weil er ein Bild darstellt, das ein wenig unanständig und zugleich verspielt aussieht.
Ich steckte ihn in einen Smoking, um ein wenig Raffinesse hinzuzufügen.
Eine andere Überlegung spielte ebenfalls eine Rolle. Da sowohl ‚The New Yorker’ als auch ‚Esquire’ Männer als Symbole nutzen, dachte ich, dass ein Hase herausstechend ist; und die Idee eines Hasen im Smoking erschien mir charmant, amüsant und richtig.“

So einfach kann das manchmal sein… Für alle alternden und noch frischen Spieljungs zur Abrundung ein paar Original-Aufnahmen vom Londoner Playboy-Club und seinen Bunnies aus den Swinging Sixties:

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