Archiv für den Monat September 2013

Besser….

…kann man die Wirkung von gutem Storytelling nicht darstellen… 🙂

 

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Always look at the bright side of life…

…badam, badam, badambadambadam… möchte man da doch gleich mitsummen. Viele kleine Dinge können das Leben „bright“ machen, zum Beispiel, wenn man beim Wechsel zu seiner neuen Autoversicherung 15% gespart hat. Das mag jetzt unsereins noch nicht ganz so begeistern, aber wenn man in einer mißlichen Situation steckt, wirken solche Details stimmungserhellend:

Es ist eine hohe Kunst, eine gute Geschichte in 30 Sekunden zu erzählen, aber noch bemerkenswerter finde ich, dass es hier gelungen ist, auch ein so langweiliges Produkt wie eine Autoversicherung und eine nicht viel prickelndere Botschaft wie „Jetzt 15% sparen!“ mit einem Augenzwinkern sehr unterhaltsam zu präsentieren.

Die Idee ist das eine, die Kreation, die Umsetzung der Idee, das andere – aber es würde nie funktionieren ohne den Mut des Auftraggebers. Versicherungsanbieter müssen also gar nicht langweilig sein, wenn sie ein wenig mutig sind (das hat Hornbach ja im Bereich „Baumärkte“ vorgemacht).

Also: ein dickes Danke an Geico, dass Sie uns diese amüsanten 30 Sekunden jeweils geschenkt haben – und zudem ein tolles Beispiel dafür, wie man story-telling in einer halben Minute auf den Punkt bringt.

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makketing spricht… über Kinderschokolade

Kaum war die Sommerpause vorbei, durfte ich wieder zu Gast bei „radioeins“ sein. Die Herren von „Zweiaufeins“ hatten diesmal das Thema „Kinder“ und ich war eingeladen, um über die süße Seite Auskunft geben: Kinderschokolade!

Nachhören kann man das Interview hier:

Wie immer gibt es hier auf dem makketing-Blog noch ein bißchen Hintergrundmaterial zum Nachlesen – und nun noch als kleines Schmankerl ein ganz besonderer Spot aus der Kinderschokoladen-Geschichte:

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Kommerz, Kunst und das star sprangled banner

Viele große Marken wollen nicht nur begehrt sein, sondern: coool, hip, schwer angesagt und irgendwie auch voll porno (seit ich diese Worte einbaue, wird dieser Blog bei sehr denkwürdigen Suchanfragen von Google weit oben angespült… 🙂 ).

Und wer weiß besser, wie man sich coool, hip usw, inszenieren muss? Richtig: die cooolen, hippen Künstler, besonders die aus USA. Also, hat man sich bei Mercedes gedacht, suchen wir uns doch genau so einen aus, damit der aus unserem fetten CLA ein schickes Spaßmobil macht:

Casey Neistat ist bekannt geworden durch seine ursprünglich mal sehr konsumkritischen Aktionen zusammen mit seinem Bruder, zum Beispiel gegen Apple,. Das bringt natürlich die nötige Credibility mit sich, das ironische Augenzwinkern… Nun wäre dieser Spot eigentlich eher was für den makketing-Blog und weniger ein talketing-Thema, wenn er nicht der krönende Abschluss einer 4teiligen Reihe wäre, in der uns Neistat eindrucksvoll erzählt, wie er sich dem Thema gestellt hat. So beginnt ein solches Projekt mit der Annäherung an das Produkt:

Darauf folgt der Research, die Forschung – am besten vor Ort:

… und zu guter Letzt die Umsetzung – mit all‘ ihren Herausforderungen:

Die Klickraten sind ordentlich, bis zu 700.000 mal wurden die Clips angesehen und natürlich wird auch auf allen anderen Medien über dieses Werbephänomen berichtet: This, readers, is what storytelling is about.“ Verkauft sich der CLA deswegen besser? Wahrscheinlich nicht, aber eine Marke hat sich bei einer begehrten Zielgruppe erfolgreich ins Gespräch gebracht…

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