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makketing spricht…. über das Glück in der Werbung

Wieder einmal war ich zu Gast bei den beiden radioeins-Glücksbärchis Sven und Daniel von 2aufeins, um ihnen im Rahmen der ARD-Glückswoche ein wenig vom Glück in der Werbung zu erzählen. Wer das verpasst hat, kann es nun hier nachhören:

Die Zeit on air ist immer schnell vorbei, deshalb lohnt es sich diesmal besonders, hier im makketing-Blog nachzulesen, was sich beispielsweise Coca Cola einfallen ließ, um ihr Getränk mit Happiness zu verkaufen….

Wahres Glück ist jedoch nicht käuflich… das haben wir doch schon als Kinder von Herrn Rossi gelernt:

Denn Herr Rossi sucht das Glück…
sucht man es, so fehlt ein Stück,
ja es fehlt ein Stück vom Glück.
Ja, Herr Rossi hat ’nen Wunsch,
Eis vom Nordpol, flambiert, mit Punsch, eine Schokoladenburg –
3 Stück Kuchen, 6 Kaffee, 20 Törtchen, dazu Tee –
Was noch, was noch, was noch?
Ja, Herr Rossi möcht noch mehr,
so ein Auto macht was her,
auch mal Sekt, statt immer Milch –
mal wie ’n Reicher sich benehmen, in der Spielbank Geld ausgeben –
Was noch, was noch, was noch?
Ja, Herr Rossi sucht das Glück,
er will nur vom Glück ein Stück –
Andere können alles haben,
können sich an Feinstem laben,
und von eben diesen Gaben,
möcht‘ Herr Rossi auch was haben!

Doch „in Wirklichkeit“ sah das ganz anders aus….:

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Extra! Extra! Beckenbauer rettet die Welt!!

Weltmeister, Ehrenpräsident, Weißbiertrinker – das ist alles nichtig und banal, denn jetzt kommt die höchste Aufgabe auf Franz Beckenbauer zu: Weltenretter.

Was ist passiert bisher?

Es wurden zunächst ungewöhnliche Kreise gesichtet – in England…

… in Brasilien…

und in den USA:

Auf diese geheimnisvollen Zeichen folgte der Auftritt nicht weniger geheimnisvoller Gestalten, z.B in der Allianz Arena

und an der Stamford Bridge

Moment mal, was hat der Kaiser da grad gesagt???

Es sind Aliens??? Ja, is denn jetzt schon Weihnachten? Ähh… 1. April?? Und sie wollen fußballspielen gegen uns?? Das kann er doch nicht ernst meinen…

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Doch, meint er, und heute wird der erste Spieler bekannt gegeben, der auf weltrettende Mission gehen wird….  die virale Spannung steigt!

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makketing spricht… über rosa Marketing

Warum Mädchensachen immer in pink sein müssen und Jungs stets hellblau tragen und was das alles mit Marketing zu tun, fragten sich die bunten Herren bei „Zweiaufeins“ und luden mich wieder einmal in ihr radioeins-Studio, um ihnen Rede und Antwort zu stehen.

Alle, die es verpasst haben, können das Interview hier nachhören:

Bilder zum Gehörten und mehr zum Nachlesen gibt es hier im makketing-Blog.

Frauen reagieren angeblich körperlich auf die Farbe rot in Verbindung mit dem Prozentzeichen – und Männer eher auf nackte Haut. Doch in unseren modernen Zeiten ändert sich auch dieses Rollenmodell:

Sexismus 2013 :)

Wo ist die Gleichstellungsbeauftragte, wenn man sie einmal braucht??? 🙂

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Kommerz, Kunst und das star sprangled banner

Viele große Marken wollen nicht nur begehrt sein, sondern: coool, hip, schwer angesagt und irgendwie auch voll porno (seit ich diese Worte einbaue, wird dieser Blog bei sehr denkwürdigen Suchanfragen von Google weit oben angespült… 🙂 ).

Und wer weiß besser, wie man sich coool, hip usw, inszenieren muss? Richtig: die cooolen, hippen Künstler, besonders die aus USA. Also, hat man sich bei Mercedes gedacht, suchen wir uns doch genau so einen aus, damit der aus unserem fetten CLA ein schickes Spaßmobil macht:

Casey Neistat ist bekannt geworden durch seine ursprünglich mal sehr konsumkritischen Aktionen zusammen mit seinem Bruder, zum Beispiel gegen Apple,. Das bringt natürlich die nötige Credibility mit sich, das ironische Augenzwinkern… Nun wäre dieser Spot eigentlich eher was für den makketing-Blog und weniger ein talketing-Thema, wenn er nicht der krönende Abschluss einer 4teiligen Reihe wäre, in der uns Neistat eindrucksvoll erzählt, wie er sich dem Thema gestellt hat. So beginnt ein solches Projekt mit der Annäherung an das Produkt:

Darauf folgt der Research, die Forschung – am besten vor Ort:

… und zu guter Letzt die Umsetzung – mit all‘ ihren Herausforderungen:

Die Klickraten sind ordentlich, bis zu 700.000 mal wurden die Clips angesehen und natürlich wird auch auf allen anderen Medien über dieses Werbephänomen berichtet: This, readers, is what storytelling is about.“ Verkauft sich der CLA deswegen besser? Wahrscheinlich nicht, aber eine Marke hat sich bei einer begehrten Zielgruppe erfolgreich ins Gespräch gebracht…

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Jetzt kommt Kate – arte wird transmedial

Geschichten erzählen, Storytelling, öffnet über das Ohr unser Herz und unser Hirn – und oft auch unser Portemonnaie,  daher ist es heutzutage aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken, wenn es um Wertschöpfung geht.

Transmediales Storytelling ist nun der Versuch, eine Geschichte auf vielen unterschiedlichen Kanälen zu erzählen – und das meint nicht, die gleichen Inhalte in verschiedene Kanäle zu stellen, sondern in den unterschiedlichen Medien die Geschichte in verschiedene Richtungen oder unter anderen Aspekten fortzusetzen.

Eine große Herausforderung, der sich im April der Sender „arte“ stellen will: „About:Kate“ wird nämlich nicht nur eine 14teilige Serie sein über eine junge Frau, die sich im Netz verloren hat und die sich freiwillig in eine Nervenklinik einweist, um herauszufinden, wer sie wirklich ist,

sondern uns auf vielerlei Weise tief in die Geschichte hineinziehen: Auf der dazugehörigen Website können die Zuschauer auch zwischen den Ausstrahlungen Kate fast schon stalken: Wir können verfolgen, wohin sie surft, was sie im Internet hört, welche Beiträge sie für Foren verfasst usw. – in Echtzeit.

Damit nicht genug, schon heute können wir Kate Harff, so heißt die junge Protagonistin, auf Facebook folgen, uns mit ihr befreunden und sie bereits einen Monat vor der Sendung der ersten Episode am 27. 4. kennen lernen. Für iOS und Android gibt es ab April dann noch eine kostenlose App: Die Fragen, mit der Kate während ihrer Therapie konfrontiert werden wird, wird auch der User auf sein Smartphone erhalten. Doch mehr noch: Die App erkennt Tonsequenzen der Serie und verknüpft sich dann von alleine mit dieser.

Zu guter Letzt setzt arte auf die Kreativität seiner Zuschauer und fordert auf, seine Creative-Plattform für Videos und Fotostrecken zu nutzen. Ab der dritten Folge sollen Teile dieses Contents dann in die Dramaturgie der Serie eingebaut werden – der Zuschauer wird zum Gestalter.

Ein sehr spannendes Projekt, auf das ich mich schon außerordentlich freue.  Die Macher, unter ihnen Produzent Christian Ulmen, wollen mit diesem Experiment auf die sich verändernden Sehgewohnheiten eingehen, denn schon heute twittern die Zuschauer via „Couchfunk“ ihre Kommentare zu einer Sendung oder sind mit ihrem Tablet online, um zu chatten oder Hintergrundmaterial zu suchen. Wird das also das Fernsehen der Zukunft werden?

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makketing spricht…. über Produktlinien

Kürzlich war ich wieder zu Gast bei radioeins und habe mit den Jungs von „2aufeins“ ein bißchen über Produktlinien und Diversifikation gesprochen. Nachhören lässt sich das wie immer hier:

Produktlinie & Diversifikation

Und natürlich gibt es hier im makketing-Blog auch ein wenig was zum Nachlesen.

Snickers-Sneakers gibt es noch nicht, aber immerhin Snickers-Icecream:

 

Viel Spaß beim Nachhören & -lesen!

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Wenn Marken Filme drehen – storytelling extrem

Product Placement war gestern – könnte man trotz der vielen, gut platzierten Marken im kommenden Bond „Skyfall“ meinen. Hier nur ein Beispiel:

Immer mehr Firmen gehen jedoch dazu über, sich nicht mehr nur als Beiwerk in einem Film zufrieden zu geben, sondern prdouzieren lieber selbst gleich einen Film, in der sie ihre Marke perfekt in Szene setzen können. „Branded Entertainment“ heisst das Zauberwort, das uns neuerdings jede Menge Filmchen beschert.

Denn der 30-Sekunden-Spot reicht schon lange nicht mehr aus – heute müssen, den Seh- und Filmgewohnheiten des Publikum angepasst, spannende, aufregende Stories inszeniert und erzählt werden. Und dank YouTube lassen sich diese teuer produzierten Filme sehr günstig viral, verbreiten.

H&M punktet aktuell mit unheimlicher Atmosphäre, um ihre neue Männerkollektion zu präsentieren:

Noch aufwändiger treibt es die T-Com, die Mads Mikkelsen gleich durch acht Länder jagt – hier der Trailer, die ersten beiden Episoden sind bereits online:

Und bei Mercedes hat man MacGyver reaktiviert für eine kleines, feines Revival:

Es geht hier eben nicht mehr um Werbung, sondern darum als Marke eines der liebsten Felder der Konsumenten zu besetzen: die Welt des Entertainment. Nicht mehr störend als Unterbrechung, sondern als Anbieter von Inhalten. Es ist daher auch nur noch eine Frage der Zeit, bis wir ins Kino gehen und Eintritt dafür bezahlen werden, um – ganz offiziell – einen T-Com, Mercedes oder McDonalds-Film zu sehen.

Storytelling extrem, denn dann werden wir kaum noch merken, dass es Marken und Unternehmen sind, die uns die bunten Geschichten erzählen…

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Die Gourmet-Guerilla schlägt zu!

Weine verkosten kann ja jeder – aber Weingummi…? Das ist eine ganz besondere Kunst, wie uns dieser freundliche Chewmelier hier erklärt:

Bleiben wir bei unerwarteten kulinarischen Attentaten – wenn zum Beispiel der Pendlerzug auf einmal zum Gourmet-Express wird:

Da wäre ich doch glatt noch ein paar Stationen weiter gefahren als geplant…

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Drink. Don’t drive!

Hier einmal ein ganz klares Bekenntnis: Party machen: Ja! Besoffen autofahren: Nein!

Hört sich ganz einfach an, ist aber manchmal ziemlich schwer, denn einer geht noch, einer geht noch rein und nachts kontrolliert doch eh keiner und das kurze Stück…. tausend Ausreden, tausend Mal gehört. Wie kann man es nun der trinkenden Zielgruppe nahe bringen, dass es doch besser wäre, das Auto stehen zu lassen? Schockvideos von Unfällen wirken ja heutzutage  auf den durchschnittlichen abgebrühten Twen eher noch als Ansporn…

Hier eine schöne Idee:

Wer da noch denkt, dass seine Aktion und sein Spiegelbild passgenau sei, sollte seine Leber besser nicht mehr spenden…

In Brasilien hat man sich lustige Gläser einfallen lassen:

…die bestimmt begehrte Sammlerobjekte geworden sind.

Mein absoluter Favorit ist jedoch der „Karaoke Breathalyzer“:

Jede dieser Aktionen regt mehr zum Nachdenken und Innehalten an, als all‘ diese Plakate und Kampagnen, mit denen wir hier in Deutschland versuchen, betrunkenes Fahren zu verhindern. Denn nur so funktioniert talketing wirklich…

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Wenn Häuser weinen – schluchzen sie auch?

Mit Kinderaugen auf die Welt zu blicken, bringt so manchen kreativen Schub: Für Kinder sind nämlich alle Dinge beseelt und daher ist es für sie auch vollkommen selbstverständlich, dass Häuser weinen können.

Für uns Erwachsene ist das nun eher ungewöhnlich – und somit auch ein erfolgreicher Hingucker:

In Antwerpen mag das die Bewohner erfreuen, in Berlin würde so eine Aktion sicherlich die Gentrifizierungsgegner auf den Plan rufen – glückliche Häuser machen unglückliche Mieter…

Schöne Aktion, doch ich frage mich: Wenn Häuser weinen, schluchzen sie auch? Und träumen Androiden von elektrischen Schafen?

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