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Wie man zur richtigen Reise animiert… Storytelling im Tourismus 3

Tourismus-Werbung ist ja sooo schwer, denn alle Bilder sind schon gezeigt… Brandung, Sonnenuntergänge, Frühstücksbuffets, die immer gleichen Hotelzimmer… Austauschbarkeit pur. Dementsprechend tun sich die touristischen Anbieter auch ziemlich schwer mit dem Medium Film. Logisch, wer nur verbrauchte Bilder zeigt, kann damit nicht punkten. Wer sich aber fragt, was wir eigentlich buchen – und was wir im Urlaub suchen und was einen wirklich gelungenen Urlaub ausmacht, der findet nicht nur eine gute Story – sondern auch frische Bilder.

Ich stelle einfach mal zwei Beispiele gegenüber:

Muss ich noch viel erklären? Es sind die Menschen, die Geschichten erzählen. Es sind Geschichten, die Bilder entstehen lassen. Es sind Bilder, die Atmosphäre schaffen. Und dann wird es selbst bei einem Design-Hotel zweitrangig, wie die Räume aussehen…

Und wer mir jetzt kommt und sagt: „Jaha, aber der zweite Spot war bestimmt auch viel viel teurer…!!“, dem sei hier noch ein weiteres Beispiel gezeigt, wie selbst mit weniger Etat ein Hotel effektvoll in Szene gesetzt werden kann:

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Wenn einer eine falsche Reise tut… Storytelling im Tourismus 2

Was soll man da nur machen? Man hat ein tolles Land, touristisch bestens erschlossen, Natur, Berge, Food, ach einfach alles – doch selbst die nächsten Nachbarn wollen einen nicht besuchen kommen.

So geht es, wenn man Air New Zealand glauben darf, Neuseeland: Die Australier wollen einfach nicht mal kurz rübergeflogen kommen, sondern urlauben lieber auf Bali oder in fernen Europa…

Wie kann man nur diese störrischen Australier, diese Kiwi Sceptics, von den bezaubernden Seiten des eigenen Landes überzeugen? Man entführt sie. Naja, nicht ganz, aber irgendwie schon…

Vier Australiern erzählte man, sie würden eine tolle Reise machen, z.B. nach Berlin, aber in Wirklichkeit flog man sie nach – tataaa – Neuseeland, wo ihnen dann ein persönlicher Guide zeigte, wie cool es dort eigentlich ist. Das ganze ist durchaus spaßig anzusehen – und daher stelle ich euch alle 4 Episoden hier ein:

– der Hipster

– das Bali-Girl

– die Europhilie

– der Aussie Aussie

Eine geniale Lösung: Man widerlegt einfach die Vorurteile in den Köpfen der potentiellen Kunden, indem man einige von ihnen kidnappt und vom Gegenteil überzeugt. Natürlich wird das viral gestreut und erreicht so eine optimale Verbreitung.

Eine erfrischend andere Variante von Tourismus-Marketing…

Und beim nächsten Post zeige ich Beispiele, wie man für ein Hotel wirbt, ohne viel vom Hotel zu zeigen!

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Wenn einer eine Reise macht… Storytelling im Tourismus

„… dann kann er was erzählen“ – so geht der altbekannte Spruch weiter. Und das beherzigen nun auch zunehmend die Touristikunternehmen – nicht, in dem sie den vielen Foren und Bewertungsportalen lauschen, sondern dadurch, dass sie selbst beginnen, sich von klassischen Werbebotschaften zu verabschieden und eigene Geschichten zu erzählen. In den nächsten Posts möchte ich ein paar dieser (noch) ungewöhnlichen Ideen vorstellen.

Krimis werden gern gelesen und erfreuen sich großer Beliebtheit – und es gibt auch schon den einen oder anderen kulinarischen Kommissar. Der Schweizer Genussreisenanbieter Vin & Vacances verbindet nun Krimi mit Genuss und Reisen – und das „interaktiv“: Auf dem Vinvac-Blog ist jüngst ein „Krimi für Geniesser“ gestartet, der Hotels, Restaurants und anderes in seine Geschichte mit einwebt – und natürlich auf die buchbaren Angebote verlinkt. Das erste Kapitel ist ein spannender Ansatz, der medial noch weitergedacht werden könnte….

Hotelzimmer sehen doch immer gleich aus – und somit auch die Hotelwerbung, die meistens auf langweiligen Klappflyern die ewiggleichen Bilder kommuniziert. Entsprechend austauschbar sind die Formulierungen und Bilder dann auch. Andere Ansätze wären wünschenswert – und sind machbar:

Diese Beispiele sind jedoch „lediglich“ klassische Werbespots der Marriott Residence Inn – Hotels – viral verbreiten sich die „Making of“s wesentlich besser:

Tiere gehen immer – besonders Pinguine…

Was benötigt man also wieder: eine gute Idee, die Spaß macht, eine hervorragende Umsetzung und ein gerüttelt Maß virales Marketing. Und schon ist man anders (und meist auch erfolgreicher) als die anderen…

Das nächste Mal schauen wir uns an, wie man ein Land bewirbt, in das eigentlich keiner reisen möchte…

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makketing spricht… über Werbeversprechen

Letzten Sonntag noch am Telefon, diesmal live im Studio – ich war wieder einmal bei „2 auf eins“ eingeladen. Thema: Muss Werbung halten, was sie verspricht?

Anhören kann man sich das wie immer hier:

Werbeversprechen

Beispiele für das Thema gibt es ohne Ende, ich stelle ein paar davon zusammen und biete  – auch wie immer – demnächst auf dem makketing-Blog ein bißchen mehr Hintergrundmaterial. Zum Beispiel auch dazu, ob die Wirkung von Alpecin wirklich so wissenschaftlich bewiesen ist, wie sie immer tun…

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makketing spricht… über den Mythos Hard Rock Café

„Hard Rock Hallelujah“ haben Lordi vor etlichen Jahren geschmettert und nein, es war keine Hymne auf das „Hard Rock Café“…

Über den Mythos Hard Rock Cafe befragt haben mich Daniel Finger und Sven Oswald, die Moderatoren von „2 auf eins“ bei radioeins  – und nachhören kann man das wie immer hier:

Mythos Hard Rock Cafe

Und da im Radio immer nur so wenig Zeit ist, kann man hier im makketing-Blog noch einiges zum Thema nachlesen – viel Vergnügen!

Und damit die Lordi-Fans nicht zu sehr enttäuscht sind…bitteschön:

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Neuer Trend? YouTube Clipnapping

Ach , das Leben ist doch so schön, wenn man ein wenig prokrastinieren kann – und wie geht das besser als mit einer Tasse dampfenden Kaffee und all den lustigen Clips auf Youtube: Katzen, Babys, Pleiten, Pech, Katzen, Pannen, Katzen….

Wie kann man es nun mit unserer Abgelenktheit aufnehmen, wenn man etwas richtig Wichtiges sagen will? Ganz einfach: Indem man sich an die ollen Griechen erinnert – ihr wisst schon, die Geschichte mit dem Trojanischen Pferd – und anderer Menschen Inhalt als Medium nutzt:

Guerilla-Marketing mit Schock-Effekt – ungewöhnlich, aber wirkungsvoll!

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Darth Vader – ein Schoßhündchen der Unternehmen?

Ich wusste es doch schon immer: Es zahlt sich aus, böse und gemein zu sein. Denn welche Figur aus dem Star Wars Imperium hat es als Werbe-Ikone am weitesten gebracht? Luke Skywalker? Han Solo? Prinzessin Leia? Nein, Darth Vader ist es,  der für George Lucas die Werbemillionen verdient. Ihn deshalb aber gleich als „Schoßhündchen der Unternehmen“ zu bezeichnen, geht dann doch zu weit…

 

Gefallene Engel sind eben immer interessanter – und Bösewichte hatten noch nie Problem damit, ihre Seele zu verkaufen, solange man eben im Gespräch bleibt…

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makketing spricht… über Charles Goodyear

Bei „Zweiaufeins“ auf radioeins ging es diesen Sonntag um das Thema „Gummi“ – und ich war eingeladen, ein wenig über Charles Goodyear zu erzählen, den Vater der Vulkanisierung und Erfinder des Hartgummi, der erstaunlicherweise so gut wie nichts mit dem Goodyear-Konzern zu tun hat.

Nachhören kann man das wie immer hier:

die Goodyear-Story

Mehr über das tragische wie auch spannende Leben von Charles Goodyear könnt ihr hier auf dem makketing-Blog nachlesen.

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Ambient goes viral

Ambient Marketing bedeutet schlicht „Marketing im Umfeld, in der Umgebung“ und soll als „nicht-klassische“ Form Kontakte dort schaffen, wo die Zielgruppe sich ohnehin bereits aufhält. Ambient Marketing wird dabei als weniger störend wahrgenommen – und führt oftmals dazu, dass sich die potentiellen Konsumenten bereitwilliger auf die Botschaft einlassen, sie werden oftmals sogar aktiv und verbreiten das Gesehene/Erlebte dann auch noch.

Soviel zur Theorie. Anders als Guerilla-Marketing ist Ambient Media weniger aktionslastig – beiden gemein ist jedoch, dass die Aktionen immer häufiger auf Video festgehalten und dann viral im Netz verbreitet werden. Hier nun eine kleine Auswahl aktueller Beispiele:

Die erste Aktion mag ein wenig eklig sein, hat aber gut funktioniert:

Denn in dem Film „Contagion“ geht es nun einmal um Bakterien, Viren und Ansteckung….

Bleiben wir noch etwas „shocking“:

 

Okay, weg vom Horror, hin zur Liebe. Wie erreiche ich meine verschämte Zielgruppe, wenn es um Kondome geht? Seht selbst:

 

„Malen nach Zahlen“ ist ja ein alter Hut: Malen mit Wein ist der neue Trend!

 

Und natürlich kann man auch „klassische“ Medien wie Billboards so gestalten, dass sie eine hohe Aufmerksamkeit erzielen:

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Das Leben ist doch ein (rosa) Ponyhof!

Im Rahmen von talketing habe ich ja schon mehrere Videos vorgestellt, sogenannte „case studies“ von Guerilla-Marketing- oder viralen Kampagnen. Allen gemeinsam ist die Form: Es wird ein Ziel formuliert, die Umsetzung präsentiert und stolz die zumeist grandiosen Ergebnisse gezeigt. Diese Art und Weise ist bedingt durch die Wettbewerbe, bei denen diese Kampagnen eingereicht und auch prämiert werden; mittlerweile ist sie den regelmäßigen talketing-Leser vertraut.

Auch das folgende Beispiel orientiert sich an dieser Technik, nur der Inhalt erscheint ein wenig ungewöhnlich:

Was auf den ersten Blick wie eine gut gemachte Persiflage aussieht, ist doch Werbung; raffiniertes talketing, das eine vertraute Form kidnappt und für sich verwendet.

Aber Hand auf’s Herz: Kann es denn überhaupt ein wichtigeres Projekt als den Geburtstag seiner Tochter geben? 🙂

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