Schlagwort-Archive: ambient

Bye bye talketing…

Storytelling, virales, Ambient und Guerilla-Marketing, das waren bislang die Themen dieses Blogs. Als ich vor über drei Jahren mit dem Bloggen begann, hatte es noch Sinn, diese vom makketing-Blog zu trennen, doch mittlerweile sind auch diese below-the-line-Instrumente „voll“ im Marketing angekommen, so dass eine Trennung nicht mehr nötig ist (und auch zunehmend schwieriger wurde).

Daher behandele ich alle talkting-Themen ab sofort im makketing-Blog, der um entsprechende Rubriken bereichert wird. Talketing bleibt online, damit die alten Einträge nicht verloren gehen und immer noch gelesen werden können.

Alles in allem mehr ein Umzug als ein Abschied – das Leben ist in Bewegung. Apropos: In Bewegung sind auch Flugzeuge und oft fragen sich wir Menschen am Boden, woher wohl diese Maschine kommt und wohin sie fliegt. Ein Billboard am Londoner Piccadilly Circus gibt da nun Auskunft: Immer, wenn ein Flieger der British Airways über das Billboard hinwegfliegt, wird auf niedliche Weise Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt:

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Mit der Metro nach Tokyo – Mailand macht’s möglich

Im globalen Dorf schmelzen die Entfernungen – und selbst Tokyo ist nun nicht mehr 12 Flugstunden von Mailand entfernt, sondern ganz bequem mit der U-Bahn zu erreichen:

 

Wem das zu schnell geht, der kann natürlich auch die Marco-Polo-Tours von Venedig aus buchen – auf dem Landwege…

 

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Ambient am Pinkelbecken: mit Zuschauerinnen läuft’s nicht

Das kleine Geschäft in der Öffentlichkeit zu verrichten ist ja ohnehin für so manchen Mann schon eine Herausforderung, denn wohin soll der Blick denn schweifen? Dankenswerter Weise hat die Ambient-Industrie diese charmanten Pinkelbecken-Plakate entwickelt, die einen mit freundlichen Werbebotschaften in Sachen Harndrang-Präparaten und Prostata-Pillen unterhalten.

Doch was, wenn sich hinter dem Plakat ein Zuschauer verbirgt? Oder, viel schlimmer noch, eine Zuschauerin?? Blockiert das den kleinen Hahn? Wie gut, dass hier ein empirischer Test gemacht wurde:

Spätestens jetzt sollte es jedem klar sein, dass es keinen Ort mehr gibt, an dem wir unbeobachtet sind…. 🙂

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Kleiner Aufwand, große Wirkung

Alkohol im Strassenverkehr ist als Thema ein Dauerbrenner, denn bei den meisten tödlichen Unfällen spielt der Alkohol oftmals die entscheidene Rolle – und das nicht nur bei uns, sondern weltweit. Das Problem ist nur, dass all die aufwändigen Kampagnen wirkungslos verpuffen – die allbekannten Schilder an den Autobahnen sind ja auch eher unfreiwillig komisch….

Wie so häufig sind es die kleinen Dinge (basierend auf den guten Ideen), die die große Wirkung zeigen, wie zum Beispiel folgende Ambient-Idee aus Indien:

Man muss also direkt an seine Zielgruppe herankommen und die Botschaft so konkret wie möglich machen, wenn man etwas erreichen möchte… „klassisch“ funktioniert hier einfach nicht mehr…

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Liegt ein halbes Auto auf der Strasse….

Wie würdet ihr wohl gucken, wenn da plötzlich ein halbes Auto in der Parkbucht liegen würde? Ja, richtig, ein halbes Auto… So geschehen in Singapur ( schon wieder dort….).

Wie gut, dass am Auto dann ein kleiner QR-Code einlädt, sich die Geschichte dazu anzusehen:

Ach sooo, na dann…. 🙂

Diese verblüffende Cross-Ambient-QR-Mobile-Aktion (klingt doch cool, oder?) wurde zusätzlich erfolgreich variiert, zum Beispiel mit dem Eis-Auto:

oder dem magnetisierten Wagen:

Singapur ist kein Zufall, denn ihr habt sicherlich schon gemerkt, dass hier der gleiche Auftraggeber dahintersteckt, der schon die lustigen Ampelunterbrechungen (s. posting vom 8. Januar) inszeniert hat. Anscheinend hat da jemand Ambient-Blut geleckt…

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Wieviele Schuhe passen in eine Dose?

Nun ja, es geht weniger um Schuhe an sich, sondern eher um die Schlagkraft. Also den Wirkungsgrad… Ach, es ist kompliziert….

Beliebtes Tötungsinstrument in Sachen Insekten und anderes Gefleuch ist nun einmal der Schuh mit seiner immensen punktgenauen Vernichtungskraft – und daher lag es ja irgendwo nahe, die Power eines Insekten-Sprays in Schuhen abzubilden:

Ambient Marketing aus Südafrika… und nicht vergessen: der nächste Sommer kommt bestimmt…

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Statt Scheibenwischer: Werbung!

Sobald es wieder etwas wärmer wird, schwärmen sie aus: die Scheibenputzer, Jongleure und Feuerspucker an den großen Kreuzungen. 1.000 mal gesehen wecken sie nun unsere Aufmerksamkeit nicht mehr wirklich.

Auch Werbung an Ampeln ist nun nichts Neues: Mal verteilt ein Bio-Supermarkt rosigrote Äpfel, mal soll uns ein flugs ausgerolltes Banner davon überzeugen, an irgendeinem Radio-Gewinnspiel teilzunehmen. Innovativ geht irgendwie anders.

In Singapur zeigte eine Autoversicherung, dass man eine Rotphase auch ganz anders für Werbung nutzen kann:

Die nur punktuell durchgeführte Aktion wurde viral verstärkt – und Hingucker waren diese Mini-Shows allemal. Da vergißt man doch glatt das Nasebohren an der Ampel…

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A very merry ambient christmas…

Der talketing-Blog wünscht allen Leser und Guerilla-, Ambient Media- und Viral-Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in’s Neue Jahr!

Auch 2013 werden hier wie gewohnt virale, ambiente und guerillarische Kampagnen im Mittelpunkt des Blogs stehen, um aufzuzeigen, mit welchen kreativen Glanzleistungen um unsere Aufmerksamkeit gebuhlt wird – immer unter dem Aspekt: Idee schläge Budget!

Märkte sind Gespräche darum hier noch ein weihnachtliches Beispiel, wie sich einer der größten brasilianischen Telekom-Anbieter in die Köpfe – und Herzen –  geschlichen hat:

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Wenn die Cola 2x klingelt….

Der neue Bond „Skyfall“ ist nicht nur ein wunderbares Beispiel, wie man einen Film mächtig ins Gespräch bringt, sondern auch dafür, wie Product Placement mittlerweile nicht mehr nur die Präsenz im Film nutzt, sondern ein immer stärkeres Eigenleben entwickelt.

Genügte es „früher“ einmal, dass Bond ein technisches Gerät im Film benutzte, so inszeniert sich das Produkt heute auch außerhalb der Kinoleinwand:

Ob Sony, Heineken oder Omega, sie alle warben mit Bond. Doch selbst die klassische Werbung reicht heutzutage nicht mehr aus, denn das Produkt will erfahren und alle Kommunikationskanäle wollen bespielt werden. – und das muss dann im richtigen Setting passieren….

Okay, ich weiß natürlich nicht, ob in den Sodas wirklich Coke drin war… aber der Titel dieses Blogposts ist trotzdem gerechtfertigt… irgendwie… denn auch Coca Cola hat sich des Bond-Hypes angenommen und sich mit einer wunderbaren Ambient Guerilla – Aktion (falls es den Begriff noch nicht geben sollte, so habe ich ihn soeben erfunden) in Szene gesetzt:

Let’s talk Bond, Baby… und Daniel Craig musste dafür noch nicht einmal bei Markus Lanz den Sackhüpfenpfosten spielen… 🙂

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Drink. Don’t drive!

Hier einmal ein ganz klares Bekenntnis: Party machen: Ja! Besoffen autofahren: Nein!

Hört sich ganz einfach an, ist aber manchmal ziemlich schwer, denn einer geht noch, einer geht noch rein und nachts kontrolliert doch eh keiner und das kurze Stück…. tausend Ausreden, tausend Mal gehört. Wie kann man es nun der trinkenden Zielgruppe nahe bringen, dass es doch besser wäre, das Auto stehen zu lassen? Schockvideos von Unfällen wirken ja heutzutage  auf den durchschnittlichen abgebrühten Twen eher noch als Ansporn…

Hier eine schöne Idee:

Wer da noch denkt, dass seine Aktion und sein Spiegelbild passgenau sei, sollte seine Leber besser nicht mehr spenden…

In Brasilien hat man sich lustige Gläser einfallen lassen:

…die bestimmt begehrte Sammlerobjekte geworden sind.

Mein absoluter Favorit ist jedoch der „Karaoke Breathalyzer“:

Jede dieser Aktionen regt mehr zum Nachdenken und Innehalten an, als all‘ diese Plakate und Kampagnen, mit denen wir hier in Deutschland versuchen, betrunkenes Fahren zu verhindern. Denn nur so funktioniert talketing wirklich…

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