Schlagwort-Archive: aufmerksamkeit

Mit der Metro nach Tokyo – Mailand macht’s möglich

Im globalen Dorf schmelzen die Entfernungen – und selbst Tokyo ist nun nicht mehr 12 Flugstunden von Mailand entfernt, sondern ganz bequem mit der U-Bahn zu erreichen:

 

Wem das zu schnell geht, der kann natürlich auch die Marco-Polo-Tours von Venedig aus buchen – auf dem Landwege…

 

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Shopping meets Dating: Beim Kauf von einem Paar Schuhen gibt es den Kerl kostenlos dazu…

Vergesst den schreienden Paketen-Boten bei Zalando (die haben eh andere Sorgen),  sexy ist ja wohl etwas anderes… Endlich ist nun nämlich die ewige Frauenfrage gelöst, warum die Männersuche nicht so einfach sein kann wie ein Schuhkauf (oder zumindest so kurzweilig und amüsant) – denn ab sofort gibt es nun beim Kauf von einem Paar Schuhen ein Dating dazu! (nur leider nicht bei uns….)

Mächtig Media-Tammtamm und unzählige Love-Stories gibt es kostenlos zum Umsatz dazu… Deichmann, übernehmen Sie!

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Viano öffne dich!

Nein, ich bekomme kein Geld von der Firma mit dem Stern, dennoch handelt auch dieser Post von Mercedes Benz, die neben den klassischen Kanälen immer wieder auch auf „below the line“-Maßnahmen setzen.

Folgende Aktion ist klassisch „ambient“ (haha, da lacht das makketing, eine klassische below-Kampagne – welch‘ Widerspruch in sich):

Gut gewählter Ort, hoher Durchlauf an Menschen – eben nicht nur Berliner, sondern auch Touristen -, die das alles eifrig weitererzählen. Und die virale Verbreitung via YouTube und Blogger funktioniert auch… 🙂 Gute Aktion!

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Auf den Frosch gekommen…

Katzen sind ja so 2011 – die Zukunft liegt im „Frog Marketing“! Könnte man zumindest glauben, wenn man sich folgende Geschichte anschaut: Der Besitzer eines französischen Restaurants in Ekaterinburg litt unter ausbleibenden Gäste, da diese mit dem Begriff „französische Küche“ nur „kleine Portionen“, „teuer“ und „Frosch“ assoziierten. Okay, das tue ich auch…

Wie üblich wurde mangelndes Budget durch eine tolle Idee wettgemacht und das Restaurant wurde schnell zum Stadtgespräch – seht selbst:

Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben – that’s talketing. Schade, dass unsere Gastronomen glauben, immer nur durch austauschbare Flyer, Billigpreise und Groupon-Schlachten auf sich aufmerksam machen zu müssen. So baut man jedenfalls keine loyale Gästeschar auf… Vielleicht wäre es sinnvoller, einmal darüber nachdenken, wie „frog marketing“ für das eigene Business aussehen könnte?!

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Mariä Verkündigung, Mariä Empfängnis, Mariä Schwangerschaftstest

Quasi vom entgegengesetzten Ende der Welt hat sich erfolgreich eine kleine Gemeinde ins Gerede gebracht: St. Matthew-in-the-City aus Auckland, Neuseeland. Vor deren Kirche prangt zur Vorweihnachtszeit ein großes Plakat:

Maria mit dem Schwangerschaftstest in der Hand, sichtlich geschockt.

„Christmas is real.  It’s about a real pregnancy, a real mother and a real child.  It’s about real anxiety, courage and hope. (…) that discovery would have been shocking.  Mary was unmarried, young, and poor.  This pregnancy would shape her future.  She was certainly not the first woman in this situation or the last.“

schreibt die Gemeinde dazu auf ihrer Website und erklärt der Vikar Glynn Cardy im Interview.

Ein Hingucker, ohne Frage, der provozieren und zum Nachdenken anregen will ( über den „heilsamen Schock der Provokation“ sprach ich schon an anderer Stelle), der es aber in den Zeiten des Internets auch geschafft hat, weltweit Aufmerksamkeit zu erregen.

Dem „talketing“ sind keine Grenzen gesetzt, wenn die Idee nur gut genug ist. Kreativität schlägt dabei Budget, denn auch, wenn es der Gemeinde egal sein kann, ob man sie nun in Berlin kennt oder nicht, so ist der Gedanke hinter dem Bild doch bestens kommuniziert worden.

 

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Nichts interessiert mehr als andere (halbnackte) Menschen!

Der simpelste Weg, Aufmerksamkeit zu erregen geht über die Haut – möglichst viel möglichst unbekleidet. Ist ja auch normal, wenn man Dessous verkaufen will.

Provozierend wird es aber erst dann, wenn der Berliner Unterwäschenmodenmacher „blush“ im Mutterland des erotischen Verpackungsdesign alle Blicke auf sich zieht – so wie in der großen Welt der Politik, wo Mama Merkel (Gott sei Dank angezogen), die Hosen anhat:

 

„Der provokante Spaziergang durch Paris soll in diesem Zusammenhang wie ein symbolischer Berliner Angriff auf die Dessous-Hauptstadt wirken.“ schreibt horizont.net dazu.

Tja, wo wir Berliner eben sind, da ist vorn… da können die Franzosen sich mal warm anziehen – oder besser: noch mehr ausziehen… Wann laufen wohl die ersten nackerten Französinnen durchs Brandenburger Tor?

 

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Willkommen im sinnentleerten Raum!

…oder: Aufmerksamkeit alleine ist nicht alles!

Es gibt eine Zunahme surrealer Spots zu vermelden, die so abgefahren sind, dass man das Produkt nicht einmal mehr identifizieren kann. Oder wofür wirbt dieser Spot? Benzin? Hexenverbrennung? Abenteuerurlaub auf Fuerteventura?

 

Nein, für einen Schmuckdesigner und Juwelier.. ach so, ja, nee, klar auch, haben wir doch alle sofort gesehen…. Aber hätte das einer von euch auch wirklich nachrecheriert, nachdem er diesen Spot gesehen hat?

Noch schöner sind diese hier aus deutscher Produktion:

 

Okay, es geht im Marketing um Aufmerksamkeit, aber Aufmerksamkeit, die kein Interesse für das Produkt weckt, verpufft. Storytelling beinhaltet eben auch, dass die Geschichte die Menschen berühren muss, ob intellektuell oder emotional. Darauf zu hoffen, dass das Gesehene nur schräg genug sein muss, damit alle sich auf den nächsten Rechner und ins Internet stürzen, um nachzuschauen, wer wohl der Absender und was wohl das tolle Produkt ist, ist zu kurz gedacht.

Meine Zeit – und damit auch meine Aufmerksamkeit, die ich den Dingen zuwende, ist begrenzt – und damit wertvoll. Wenn ein Unternehmen möchte, dass ich ihm meine Aufmerksamkeit schenke (!), dann sollte es mich zumindest gut und fesselnd unterhalten, z.B. so:

 

Gerade der schwülstige „True Blood„-Look macht diesen Spot zum Hingucker (und nicht das, was ihr jetzt wieder denkt…) – und er erzählt uns in weniger als drei Minuten eine story, die Kopfkino auslöst. Gerade die Ästhetik der neuen amerikanischen Serien zeigt uns dabei, wie man allein mit einer Titelsequenz eindringlich Stimmung schaffen kann:

 

Fazit: Viral funktioniert zwar mit starken Bildern und entsprechender Atmosphäre, aber eben nicht ohne gute story.

 

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Stella Artois – der charmante Wahnsinn

Der Wahnsinn hält Einzug in die Werbung – ob Media Markt oder Müller Milch (Clips sind unten anzusehen): Es kracht, scheppert, blinkt und tutet wie verrückt.

Aufmerksamkeitsstark? Ja. Aber charmant? Eher nein.  Die belgische Biermarke „Stella Artois“ hingegen zeigt in seinen Spots schon seit Jahren auf, dass Wahnsinn nicht nur sehr stylish, sondern auch sehr fantasievoll umgesetzt werden kann:

 

Das war ja noch harmlos, aber wer möchte hier nicht gerne in den Unterricht gehen – trotz aller wörtlichen Mißverständnisse?

 

Und auch der Weihnachtsirrsinn lässt sich so viel besser ertragen:

 

Mein persönlicher Favorit ist jedoch dieser hier:

„But we are in a commercial“… 😉

So kann „schräg“ Spaß machen und auch Lust darauf, sich die Spots immer wieder anzugucken, zumal klare, kleine Geschichten erzählt werden.

Dagegen sind die beiden oben erwähnten Spots doch einfach nur laut und grell:

Da helfen selbst K.I.T.T und Barney Bear nicht mehr…

 

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Ist Social Media auch bei Ihnen schon Chefsache?

Wenn es um „talketing“ geht, dann ist Sir Richard Branson, Gründer von Virgin, stets ganz vorne mit dabei. Schon immer war Branson ein Verfechter von auffälligen Aktionen, die ihm kostenlose PR – und „fun“ brachten:

 

Branson ist jedoch auch ein sehr aktiver und mitteilsamer Twitterer, der kürzlich in einem Interview erklärte, warum Social Media für ihn wichtig ist – und warum auch andere CEOs es nutzen sollten:

„Social media overall — the comments on the blog and Facebook, Twitter — allows me to hear what people are saying on a daily level about each business and the brand, too — the good, the bad and everything in between. It’s important to take the time to listen.“

Virgin als Marke sei ohnehin naturally conversational – es wird über sie gesprochen  – und sie spricht mit ihren Kunden. Doch darüber hinaus kann die Marke sich in den Netzwerken auch Aufmerksamkeit verschaffen:

I spend a great deal of time with Virgin Unite and have seen how social media can spread awareness about how we use business as a force for good. It also allows me to share the lessons I’ve learned in business, as people are always keen to find ways to be better at what they do.

Und natürlich macht es nebenbei ja auch noch „fun„…

Wenn nun die Chefs nicht davon zu überzeugen sind, sich in den sozialen Netzwerken zu tummeln, so sollten es doch zumindest die Angestellten tun. Doch welche Regeln gilt es dabei zu beachten?

 

Am wichtigsten:

Don’t drink and tweet!(kann man ja nicht deutlich genug sagen….) 🙂

 

 

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Ambient goes viral

Ambient Marketing bedeutet schlicht „Marketing im Umfeld, in der Umgebung“ und soll als „nicht-klassische“ Form Kontakte dort schaffen, wo die Zielgruppe sich ohnehin bereits aufhält. Ambient Marketing wird dabei als weniger störend wahrgenommen – und führt oftmals dazu, dass sich die potentiellen Konsumenten bereitwilliger auf die Botschaft einlassen, sie werden oftmals sogar aktiv und verbreiten das Gesehene/Erlebte dann auch noch.

Soviel zur Theorie. Anders als Guerilla-Marketing ist Ambient Media weniger aktionslastig – beiden gemein ist jedoch, dass die Aktionen immer häufiger auf Video festgehalten und dann viral im Netz verbreitet werden. Hier nun eine kleine Auswahl aktueller Beispiele:

Die erste Aktion mag ein wenig eklig sein, hat aber gut funktioniert:

Denn in dem Film „Contagion“ geht es nun einmal um Bakterien, Viren und Ansteckung….

Bleiben wir noch etwas „shocking“:

 

Okay, weg vom Horror, hin zur Liebe. Wie erreiche ich meine verschämte Zielgruppe, wenn es um Kondome geht? Seht selbst:

 

„Malen nach Zahlen“ ist ja ein alter Hut: Malen mit Wein ist der neue Trend!

 

Und natürlich kann man auch „klassische“ Medien wie Billboards so gestalten, dass sie eine hohe Aufmerksamkeit erzielen:

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