Schlagwort-Archive: Gespräche

Auf den Frosch gekommen…

Katzen sind ja so 2011 – die Zukunft liegt im „Frog Marketing“! Könnte man zumindest glauben, wenn man sich folgende Geschichte anschaut: Der Besitzer eines französischen Restaurants in Ekaterinburg litt unter ausbleibenden Gäste, da diese mit dem Begriff „französische Küche“ nur „kleine Portionen“, „teuer“ und „Frosch“ assoziierten. Okay, das tue ich auch…

Wie üblich wurde mangelndes Budget durch eine tolle Idee wettgemacht und das Restaurant wurde schnell zum Stadtgespräch – seht selbst:

Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben – that’s talketing. Schade, dass unsere Gastronomen glauben, immer nur durch austauschbare Flyer, Billigpreise und Groupon-Schlachten auf sich aufmerksam machen zu müssen. So baut man jedenfalls keine loyale Gästeschar auf… Vielleicht wäre es sinnvoller, einmal darüber nachdenken, wie „frog marketing“ für das eigene Business aussehen könnte?!

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Schwestern Italiens – sorelle d’Italia…

Die Symbole einer Nation sind vielen Menschen heilig – nach wie vor. Dazu zählen die Nationalfahne, das Bild des Königs auf einem Geldschein (in Thailand beispielsweise) oder auch die Nationalhymne.  Dichtet man diese um, sorgt man bestimmt für Aufmerksamkeit, dachte sich auch die italienische Firma „Calzedonia„. Wahrscheinlich ohne zu ahnen, das sie damit beinahe eine Staatsaffäre lostreten:

Ja, jetzt könnte man wieder über die Alpen zeigen und sagen: „Tztz, diese Italiener…“, aber was wäre, wenn es bei uns statt „brüderlich“ nun „schwesterlich mit Herz und Hand“ heissen würde? Das wäre kein Aufreger? Na dann erinnere ich mal kurz an das hier:

Auch wenn es wahrscheinlich in diesem Ausmaß von „Calzedonia“ nicht gewollt war, so zeigt dieser Fall doch, dass die Nutzung starker Symbole schnell zu einer kontroversen Diskussion führen kann. Und die bringt Aufmerksamkeit. Und so kommt man an den Märkten ins Gespräch…. Und das ist talketing 🙂

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The Influencers – oder: Wie Trends und Kreativität ansteckend werden

Bitte je nach Gusto eine Tasse Kaffee oder Tee kochen und sich dann die Viertelstunde Zeit nehmen, um sich folgende, kleine, feine Dokumentation anzusehen:

Wenn es heute darum geht, Botschaften gleich welcher Art zu verbreiten, dann wissen wir, dass dies am besten viral passiert – nicht zufällig wird in der Dokumentation Malcolm Gladwell zititert, der in seinem Buch „Tipping Point“ genau diese Vorgänge beschrieben hat.

Doch wer sind die Menschen, die diesen Virus in sich tragen – und in welchen Gruppen verbreitet er sich am ehesten? Es sind die „Influencer“. Die anderen „listen to what they say“ und sie sind dadurch in der Lage „to change markets“ – es sind also wiederum Gespräche, die Trends in die Welt setzen.

Für Marken heißt es, wie im Film erwähnt, ihr Konzept der Einflußnahme komplett zu überdenken. Marken können Trends nicht mehr gesteuert entstehen lassen, sondern sind ebenso darauf angewiesen, den „Influencers“ zuzuhören.

Nur: Natürlich lassen sich die „großen“ Trendsetter leicht ausmachen, aber sind wir nicht alle in unseren kleinen Gruppen „Influencer“? Lässt sich das für Firmen überhaupt noch überblicken? Erreichen Botschaften durch die Atomisierung der Märkte überhaupt noch ihre Adressaten? Im Film heißt es, dass Marken eine „true partnership“ zu ihren Konsumenten und Käufern aufbauen müssen; die Frage, wie dies passieren soll, wird leider nicht beantwortet.

Das schmälert natürlich nicht den Wert und das Vergnügen an dieser wirklich schön gemachten Dokumentation.

An dieser Stelle sei auf den lesenwerten Blog „detailverliebt“ hingewiesen, dem ich dieses Fundstück zu verdanken habe!

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to market bring

Der Begriff Marketing hat sich zusammengezogen aus „to market bring“ und spiegelt damit ein Stück weit die Geschichte des Marketing. Mit zunehmender Industrialisierung konnten Produzenten mehr Artikel in ihren Fabriken herstellen, als am eigentlichen Markt abgesetzt werden konnte. Die große Frage lautete also: „Wie bringe ich meine Waren auf andere Märkte?“

Klassische Märkte faszinieren mich – gleich ob Wochen- oder Trödelmärkte – und besonders im Urlaub kann ich an keiner Markthalle vorbei gehen, ohne mich an den Auslagen satt zu sehen und mich von der Stimmung dort elektrifizieren zu lassen. Wobei ich gestehen muss, dass ich auch Supermärkte im Ausland, deren Aufbau und Struktur, gerne zu „Forschungszwecken“ besuche.

Allen Märkten gemein ist jedoch die Geräuschkulisse: Verhandlungen zwischen Kunden und Händlern, Verkäufer, die lauthals ihre Waren anpreisen, der Austausch von Neuigkeiten bei einem kleinen Kaffee oder der ersten Stärkung an einem der vielen Imbiss-Stände. Nebem dem Einkauf erfüllt der Markt eine Reihe sozialer Funktionen – zum großen Teil über Gespräche!

Nirgendwo kann man über Marketing mehr lernen als auf solchen Märkten – und das dann auch noch mit allen Sinnen! 🙂

nicht nur das Auge, auch die Nase kauft mit

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Märkte sind Gespräche

Herzlich willkommen bei talketing!

Talketing ist der neue Blog von mir, denn neben all den Fragen zum Marketing, die unter dem Namen „makketing“ von mir behandelt werden, möchte ich einen Schwerpunkt auf die Gespräche lenken.

Das ominöse Web 2.0 hat dazu geführt, dass Gespräche mittlerweile nicht mehr nur im Privaten stattfinden, sondern öffentlich, in den sozialen Netzwerken geführt werden – und das betrifft uns alle, die wir privat bloggen, unsere Accounts bei Facebook oder Xing haben oder twittern. Doch auch als Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer müssen wir uns immer stärker fragen, ob – und wenn ja, wie – wir diese Tools nutzen wollen.

Sicher ist zumindest eines: Wir müssen Gesprächen Raum geben, zuhören und sie auch gestalten. talketing ist ein Schritt in diese Richtung!

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß!

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