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Die Gourmet-Guerilla schlägt zu!

Weine verkosten kann ja jeder – aber Weingummi…? Das ist eine ganz besondere Kunst, wie uns dieser freundliche Chewmelier hier erklärt:

Bleiben wir bei unerwarteten kulinarischen Attentaten – wenn zum Beispiel der Pendlerzug auf einmal zum Gourmet-Express wird:

Da wäre ich doch glatt noch ein paar Stationen weiter gefahren als geplant…

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Improvisiert und doch irgendwie nicht: der Jazz-Mob…

..oder: Steht ein Klavier auf der Straße…

Flashmob, Carrotmob, Clubmob, gemobst wird anscheinend überall. Diese beliebte Guerilla-Taktik überrascht, bringt ins Gespräch und lässt sich zudem noch viral bestens verbreiten – daher war es nur eine Frage der Zeit, bis es auch den ersten Jazz-Mob geben würde. Voilà, hier ist er:

Macht doch gute Laune, oder?

 

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Und willst du nicht rennen, so brauch ich Gewalt…

Es ist doch furchtbar mit dieser Jugend heutzutage: Kaufen Jogging-Turnschuhe als modisches Accessoire und nicht für den Dauerlauf, tztztz…

Also, dachte man sich bei adidas Frankreich, wenn das lauffaule Jungvolk sich nicht bewegen möchte, dann zwingen wir sie eben dazu. Und kidnappen sie. Das nenn‘ ich mal Kundenerziehung…

Tja, wer sich für Laufschuhe interessiert, muss eben mit allem rechnen. Ich suche mir jetzt nur noch Sneakers für entspannte Sportarten wie Bowling, Boule oder Minigolf aus… nur für den Fall… man weiß ja nie…

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Von der Sprite-Dusche bis zum Nachrichten-Becher: Ambient & Guerilla aktuell

Für alle, die später zugeschaltet haben: Bei diesem Blog geht es hauptsächlich darum, wie man ins Gespräch kommt – jenseits der klassischen Werbung. Also mit below-the-line-Maßnahmen wie Ambient Media, Guerilla Marketing oder auch Product Placement.

Genug der einleitenden Worte, weltweit haben sich die Agenturen wieder von ihrer kreativen Seite gezeigt, wenn es darum ging, Botschaften den Konsumenten näher zu bringen. Habt ihr schon ‚mal unter einem Getränkespender geduscht?

In bella Italia lautete die Aufgabe hingegen, wie man die Menschen am besten zum Spielen verführen kann:

Wir Deutschen sind ja weniger verspielt und eher grober Natur…

Und natürlich darf auch das stille Örtchen als Ort wirkungsvoller Inszenierungen nicht fehlen:

Abschließend noch ein gelungenes Beispiel, wie sich mit solchen Aktionen in der Tat auch die Awareness steigern lässt:

Gerade durch die virale Verbreitung via Youtube und den sozialen Netzwerken (und diesen komischen Bloggern) erhöht sich die Zahl der mit dieser Aktion erreichten Menschen wesentlich – was auch vollkommen in Ordnung ist, solange sie uns Spaß bereiten und gut unterhalten!

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Schlechter Atem wirkt echt umwerfend…

Im Gegensatz zum Ambient Marketing (s. Rainvertising) ist Guerilla-Marketing stets aktionsbetont. Meistens erreichten diese Aktionen jedoch nur wenige Menschen; dank der viralen Verbreitung z.B. via YouTube und Facebook (und diesen komischen Blogs…) wird der Wirkungskreis jedoch stark erhöht.

Soviel zur grauen Theorie, schauen wir uns lieber die bunte Praxis an (und GottseiDank gibt es noch kein Geruchsyoutube…):

Ich geh dann mal Zähne putzen… und gurgeln…

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Rainvertising – erdacht in Hamburg (wo auch sonst)

Wenn in Hamburg einmal die Sonne scheint, dann ist es dort wunderschön – leider regnet es dort jedoch gefühlte 250 Tage im Jahr. Beste Voraussetzung für ein Regenschirmfachgeschäft wie „Schirm & Co„, das seit 1876 Schirme an die Hanseaten verkauft.

Doch auch der gute Fachhändler benötigt manchmal Werbung, hat aber erfahrungsgemäß selten einen Etat dafür. Idee schlägt Budget – und so kam folgende schöne Ambient-Aktion zum Einsatz:

Der Umsatz hat sich während der „Regenzeit“ verdreifacht – bei knapp 400 Euro Materialkosten, wie das Branchenmagazin (für Werbung, nicht für Regenschirme) „w&v“ schreibt.

Gute Ideen werden belohnt – auch für die Agentur JWT Germany hat sich die Aktion „bezahlt“ gemacht – mit dem Deutschen Mediapreis 2012 für die beste Media-Idee „Ambient“.

Wenigstens kann man nun dem Regen auch was Gutes abgewinnen in Hamburg…

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Kreative Bewerbungen: Domain-Napping und Stilles-Örtchen-Marketing

Nicht nur Unternehmen nutzen virales Marketing um die Besten der Besten anzusprechen (s. „Personal-Marketing viral„), sondern auch die Bewerber lassen sich immer häufiger sehr kreative Maßnahmen einfallen, um Aufmerksamkeit zu erhalten, z.B. durch Domain-Napping und anschliessende Erpressung:

Ok, vielleicht nicht unbedingt geeignet, wenn man sich bei einer Bank bewerben möchte….

Auch diese kreativen Studenten hier haben sich überlegt, wie sie ihrem Portfolio mehr Aufmerksamkeit und eine eingehende Beschäftigung verschaffen können – denn die Creative Directors dieser Welt haben ja nie Zeit und Ruhe – außer: auf dem stillen Örtchen. Und so war die Idee des „Toilet Book“ geboren:

Immerhin, sowohl Guerilla als auch Ambient Marketing waren erfolgreich. Es muss ja nicht immer gleich über Erpressung laufen, aber ich glaube, wer sich heute auf den Bewerbungspfad begibt, muss sich gut überlegen, wie er Aufmerksamkeit erzielen und seine Fähigkeiten optimal präsentieren kann. Ein braves Passfoto und eine schicke Mappe reichen da schon lange nicht mehr aus.

Gerade wenn man sich selbst als Produkt vermarktet, gilt: Nutzen- vor Leistungskommunikation. Wer nur erzählt, wie toll er ist und was er alles kann, langweilt. Spannender gerade für die Personalentscheider ist die Frage, welchen Nutzen ich als Bewerber für das Unternehmen mitbringe. Gute Zeugnisse haben viele, wenn nicht alle. Aber wo ist mein USP, was bringe ich dem Unternehmen, was auch wirklich nur ich mitbringen kann?

In den beiden vorliegenden Fällen haben die Jungs jeweils gezeigt, dass sie sich über Zielpersonen und deren Verhalten gut informiert haben, um dann eine ungewöhnliche, aber doch paßgenaue Aktion zu kreieren. Über eine gedruckte Bewerbung oder einen Agentur-Folder hätte das so nie geklappt…

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Neuer Trend? YouTube Clipnapping

Ach , das Leben ist doch so schön, wenn man ein wenig prokrastinieren kann – und wie geht das besser als mit einer Tasse dampfenden Kaffee und all den lustigen Clips auf Youtube: Katzen, Babys, Pleiten, Pech, Katzen, Pannen, Katzen….

Wie kann man es nun mit unserer Abgelenktheit aufnehmen, wenn man etwas richtig Wichtiges sagen will? Ganz einfach: Indem man sich an die ollen Griechen erinnert – ihr wisst schon, die Geschichte mit dem Trojanischen Pferd – und anderer Menschen Inhalt als Medium nutzt:

Guerilla-Marketing mit Schock-Effekt – ungewöhnlich, aber wirkungsvoll!

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Wie man Wettbewerber frustriert oder: Hallo Taxi!

Kunden sind schon schwer zu überzeugen, aber wie macht man den Wettbewerbern klar, dass das eigene, neue Produkt einfach umwerfend gut ist?

Mercedes-Benz hat seinen Actros gezielt dafür eingesetzt, Mitarbeiter von den MAN- und Volvo-Zentralen abzuholen, die in der Tat auch ziemlich begeistert waren. So bringt man sich ins Gespräch…

Schöne Idee – und vielleicht wechselt ja der eine oder die andere die Fronten, um künftig auch bei den Coolen mitarbeiten zu dürfen…

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Auf den Frosch gekommen…

Katzen sind ja so 2011 – die Zukunft liegt im „Frog Marketing“! Könnte man zumindest glauben, wenn man sich folgende Geschichte anschaut: Der Besitzer eines französischen Restaurants in Ekaterinburg litt unter ausbleibenden Gäste, da diese mit dem Begriff „französische Küche“ nur „kleine Portionen“, „teuer“ und „Frosch“ assoziierten. Okay, das tue ich auch…

Wie üblich wurde mangelndes Budget durch eine tolle Idee wettgemacht und das Restaurant wurde schnell zum Stadtgespräch – seht selbst:

Ins Gespräch kommen, im Gespräch bleiben – that’s talketing. Schade, dass unsere Gastronomen glauben, immer nur durch austauschbare Flyer, Billigpreise und Groupon-Schlachten auf sich aufmerksam machen zu müssen. So baut man jedenfalls keine loyale Gästeschar auf… Vielleicht wäre es sinnvoller, einmal darüber nachdenken, wie „frog marketing“ für das eigene Business aussehen könnte?!

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