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Wie man zur richtigen Reise animiert… Storytelling im Tourismus 3

Tourismus-Werbung ist ja sooo schwer, denn alle Bilder sind schon gezeigt… Brandung, Sonnenuntergänge, Frühstücksbuffets, die immer gleichen Hotelzimmer… Austauschbarkeit pur. Dementsprechend tun sich die touristischen Anbieter auch ziemlich schwer mit dem Medium Film. Logisch, wer nur verbrauchte Bilder zeigt, kann damit nicht punkten. Wer sich aber fragt, was wir eigentlich buchen – und was wir im Urlaub suchen und was einen wirklich gelungenen Urlaub ausmacht, der findet nicht nur eine gute Story – sondern auch frische Bilder.

Ich stelle einfach mal zwei Beispiele gegenüber:

Muss ich noch viel erklären? Es sind die Menschen, die Geschichten erzählen. Es sind Geschichten, die Bilder entstehen lassen. Es sind Bilder, die Atmosphäre schaffen. Und dann wird es selbst bei einem Design-Hotel zweitrangig, wie die Räume aussehen…

Und wer mir jetzt kommt und sagt: „Jaha, aber der zweite Spot war bestimmt auch viel viel teurer…!!“, dem sei hier noch ein weiteres Beispiel gezeigt, wie selbst mit weniger Etat ein Hotel effektvoll in Szene gesetzt werden kann:

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Wenn einer eine Reise macht… Storytelling im Tourismus

„… dann kann er was erzählen“ – so geht der altbekannte Spruch weiter. Und das beherzigen nun auch zunehmend die Touristikunternehmen – nicht, in dem sie den vielen Foren und Bewertungsportalen lauschen, sondern dadurch, dass sie selbst beginnen, sich von klassischen Werbebotschaften zu verabschieden und eigene Geschichten zu erzählen. In den nächsten Posts möchte ich ein paar dieser (noch) ungewöhnlichen Ideen vorstellen.

Krimis werden gern gelesen und erfreuen sich großer Beliebtheit – und es gibt auch schon den einen oder anderen kulinarischen Kommissar. Der Schweizer Genussreisenanbieter Vin & Vacances verbindet nun Krimi mit Genuss und Reisen – und das „interaktiv“: Auf dem Vinvac-Blog ist jüngst ein „Krimi für Geniesser“ gestartet, der Hotels, Restaurants und anderes in seine Geschichte mit einwebt – und natürlich auf die buchbaren Angebote verlinkt. Das erste Kapitel ist ein spannender Ansatz, der medial noch weitergedacht werden könnte….

Hotelzimmer sehen doch immer gleich aus – und somit auch die Hotelwerbung, die meistens auf langweiligen Klappflyern die ewiggleichen Bilder kommuniziert. Entsprechend austauschbar sind die Formulierungen und Bilder dann auch. Andere Ansätze wären wünschenswert – und sind machbar:

Diese Beispiele sind jedoch „lediglich“ klassische Werbespots der Marriott Residence Inn – Hotels – viral verbreiten sich die „Making of“s wesentlich besser:

Tiere gehen immer – besonders Pinguine…

Was benötigt man also wieder: eine gute Idee, die Spaß macht, eine hervorragende Umsetzung und ein gerüttelt Maß virales Marketing. Und schon ist man anders (und meist auch erfolgreicher) als die anderen…

Das nächste Mal schauen wir uns an, wie man ein Land bewirbt, in das eigentlich keiner reisen möchte…

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