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Kleiner Aufwand, große Wirkung

Alkohol im Strassenverkehr ist als Thema ein Dauerbrenner, denn bei den meisten tödlichen Unfällen spielt der Alkohol oftmals die entscheidene Rolle – und das nicht nur bei uns, sondern weltweit. Das Problem ist nur, dass all die aufwändigen Kampagnen wirkungslos verpuffen – die allbekannten Schilder an den Autobahnen sind ja auch eher unfreiwillig komisch….

Wie so häufig sind es die kleinen Dinge (basierend auf den guten Ideen), die die große Wirkung zeigen, wie zum Beispiel folgende Ambient-Idee aus Indien:

Man muss also direkt an seine Zielgruppe herankommen und die Botschaft so konkret wie möglich machen, wenn man etwas erreichen möchte… „klassisch“ funktioniert hier einfach nicht mehr…

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Frischer Fisch in Dosen

Heute einmal eine kleine, feine Idee: Wie überzeuge ich die Konsumenten davon, dass Dosenfisch nicht schlechter sein muss als frischer Fisch? Indem man ihn einfach wie frischen Fisch behandelt:

Tolle Idee, keine Kosten, großer Hingucker!

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Mariä Verkündigung, Mariä Empfängnis, Mariä Schwangerschaftstest

Quasi vom entgegengesetzten Ende der Welt hat sich erfolgreich eine kleine Gemeinde ins Gerede gebracht: St. Matthew-in-the-City aus Auckland, Neuseeland. Vor deren Kirche prangt zur Vorweihnachtszeit ein großes Plakat:

Maria mit dem Schwangerschaftstest in der Hand, sichtlich geschockt.

„Christmas is real.  It’s about a real pregnancy, a real mother and a real child.  It’s about real anxiety, courage and hope. (…) that discovery would have been shocking.  Mary was unmarried, young, and poor.  This pregnancy would shape her future.  She was certainly not the first woman in this situation or the last.“

schreibt die Gemeinde dazu auf ihrer Website und erklärt der Vikar Glynn Cardy im Interview.

Ein Hingucker, ohne Frage, der provozieren und zum Nachdenken anregen will ( über den „heilsamen Schock der Provokation“ sprach ich schon an anderer Stelle), der es aber in den Zeiten des Internets auch geschafft hat, weltweit Aufmerksamkeit zu erregen.

Dem „talketing“ sind keine Grenzen gesetzt, wenn die Idee nur gut genug ist. Kreativität schlägt dabei Budget, denn auch, wenn es der Gemeinde egal sein kann, ob man sie nun in Berlin kennt oder nicht, so ist der Gedanke hinter dem Bild doch bestens kommuniziert worden.

 

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Go viral – aber wirklich….

Die Vorteile des viralen Marketing sind ja hinlänglich bekannt: Egal ob schnell und billig produziert oder sorgfältig und kostspielig umgesetzt – die Verbreitung des Spots erfolgt via YouTube und dank der begeisterten und weiterleitenden Zuschauer.

Schade nur, wenn bereits im Titel des Clips der Absender genannt wird, oder? Gerade der oftmals gewünschte Überaschungseffekt geht dann verloren….

Da funktioniert  dies hier doch viel besser (und ich weiß leider nicht, ob das so geplant war vom Absender (wenn ja: Daumen hoch) oder eher zufällig entstanden ist:

„Funny Fail. Compliment went wrong“ erregt im viralen Alltagseinerlei doch viel eher unsere Aufmerksamkeit als „lustiges Video von Marke xy“.

Wenn es um die virale Verbreitung geht, reicht es also nicht nur aus, einen inhaltlich besonders guten Spot zu kreieren, sondern sich auch darüber Gedanken zu machen, worauf die User stärker reagieren, wenn sie Headlines und Titel lesen.

Nebenbei bemerkt: Wieder einmal punktet eine einfache Idee, die auf den Punkt gebracht umgesetzt wurde…..

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