Schlagwort-Archive: Social Media

Greg Karber vs Abercrombie & Fitch

… oder David gegen Goliath. Ein Mann (ursprünglich einmal alleine) gegen den großen häßlichen Konzern. Oder: Der Versuch, eine Marke umzubranden.

Worum geht es? Greg Karber stört sich daran, dass Abercrombie & Fitch in seiner Marketingstrategie einen sehr radikalen Ansatz verfolgt: „Wir wollen nur die coolen, schlanken Kunden, der Rest kann uns mal.“ – arg verkürzt formuliert. Was so in den 80ern durchaus noch üblich war und auch heute noch zu hyperventilierenden Teenies führt, ist für Karber ein gr0ßes NO GO.

Seine Idee, um dagegen anzugehen, ist nun recht simpel: Schlage den Konzern mit seinen eigenen Waffen – und das heißt in diesem Fall: Re-brand! Aber seht selbst:

7,5 Mio Klicks auf das Youtube-Video, weltweites Media-Coverage auf allen Kanälen (nur ein Beispiel hier) und Tweets nonstop mit der Folge, dass der A&F-Social Media Manager schon entnervt das Handtuch geworfen hat… Und nach Dave Carrol und seinem Song gegen United („United breaks Guitars„) wieder einmal ein Beweis dafür, dass heutzutage ein Einzelner mit Kenntnis und unter Einsatz der sozialen Medien großen Unternehmen durchaus wehtun kann.

Marketing wird nicht leichter, sondern immer schwieriger – und vielleicht sollte man diese Episode zum Anlass nehmen, doch verstärkt über „ethisches Marketing“ nachzudenken….

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Wahre Liebe hält… solange wie ein Kaugummi

Also, als ich jung war, damals, war natürlich alles ganz anders… und viel besser *hüstel* Die jungen Leute von heute glauben doch alle nicht mehr an die wahre Liebe, aber seht selbst:

Das Kaugummi verspricht „infinity“, die Liebe ist aber „neverlasting“ – wird das dem Claim und der Marke gerecht? Aber egal, solange damit genug Stimorols verkauft werden….

Spaß beiseite, eine schöne zielgruppenaffine Promo-Aktion unter Einbindung der sozialen Netzwerke. Gut gemacht, aber ich zweifle wirklich daran, ob die Marke als Absender bei dem ganzen Vergnügen sich ordentlich verankern konnte.

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Virales viral erklärt

Virales Marketing entstand, als die Epidemologen sich darüber Gedanken machten, wie Krankheiten entstehen und sich ausbreiten, also: Wenn in der New Yorker U-Bahn jemand niest, wie lange dauert es dann, bis ganz New York einen Schnupfen hat? Und wie kann diese Kette unterbrochen werden – wenn überhaupt?

So eine Botschaft ist ja eigentlich auch nichts anderes als ein Virus, dachte sich da das Marketing und machte sich über die Ergebnisse her. Wer muss mit meiner Botschaft angeniest werden, damit er sie (natürlich möglichst kostenfrei) von sich aus weiter verbreitet – und wen muss man anniesen, damit das schneller geht?

Virales Marketing funktioniert natürlich noch viel besser, seit es YouTube und Social Media gibt, denn wir müssen ja heute nur noch auf „teilen“ klicken, um das, was uns gefällt, an alle anderen weiterzustreuen.

Nun gibt es aber immer noch Krankheiten, die sich viral ausbreiten, wenn man sich nicht schützt – nur: Wie macht man das der jungen Zielgruppe klar? Ganz einfach: Indem man einen Virus viral verbreitet!

Wirkt besser als jedes Aufklärungsplakat… wetten?

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Ist Social Media auch bei Ihnen schon Chefsache?

Wenn es um „talketing“ geht, dann ist Sir Richard Branson, Gründer von Virgin, stets ganz vorne mit dabei. Schon immer war Branson ein Verfechter von auffälligen Aktionen, die ihm kostenlose PR – und „fun“ brachten:

 

Branson ist jedoch auch ein sehr aktiver und mitteilsamer Twitterer, der kürzlich in einem Interview erklärte, warum Social Media für ihn wichtig ist – und warum auch andere CEOs es nutzen sollten:

„Social media overall — the comments on the blog and Facebook, Twitter — allows me to hear what people are saying on a daily level about each business and the brand, too — the good, the bad and everything in between. It’s important to take the time to listen.“

Virgin als Marke sei ohnehin naturally conversational – es wird über sie gesprochen  – und sie spricht mit ihren Kunden. Doch darüber hinaus kann die Marke sich in den Netzwerken auch Aufmerksamkeit verschaffen:

I spend a great deal of time with Virgin Unite and have seen how social media can spread awareness about how we use business as a force for good. It also allows me to share the lessons I’ve learned in business, as people are always keen to find ways to be better at what they do.

Und natürlich macht es nebenbei ja auch noch „fun„…

Wenn nun die Chefs nicht davon zu überzeugen sind, sich in den sozialen Netzwerken zu tummeln, so sollten es doch zumindest die Angestellten tun. Doch welche Regeln gilt es dabei zu beachten?

 

Am wichtigsten:

Don’t drink and tweet!(kann man ja nicht deutlich genug sagen….) 🙂

 

 

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Märkte sind Gespräche

Herzlich willkommen bei talketing!

Talketing ist der neue Blog von mir, denn neben all den Fragen zum Marketing, die unter dem Namen „makketing“ von mir behandelt werden, möchte ich einen Schwerpunkt auf die Gespräche lenken.

Das ominöse Web 2.0 hat dazu geführt, dass Gespräche mittlerweile nicht mehr nur im Privaten stattfinden, sondern öffentlich, in den sozialen Netzwerken geführt werden – und das betrifft uns alle, die wir privat bloggen, unsere Accounts bei Facebook oder Xing haben oder twittern. Doch auch als Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer müssen wir uns immer stärker fragen, ob – und wenn ja, wie – wir diese Tools nutzen wollen.

Sicher ist zumindest eines: Wir müssen Gesprächen Raum geben, zuhören und sie auch gestalten. talketing ist ein Schritt in diese Richtung!

Ich wünsche allen Lesern viel Spaß!

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