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The iPad-Girl – schnöde Werbung

Vielleicht habt ihr auch in den letzten Tagen den etwas schrägen Clip vom iPad-Girl in New York gesehen? Nicht? Dann hier:

Ein schönes viral, das schon über 800.000 Mal angesehen wurde – doch handelt es sich hier nicht um eine nerdige Kunstaktion oder eine abgedrehte Verhaltungsforschung, sondern um schnöde Werbung, auch wenn kein Abbinder den Absender nennt. Achtet einmal darauf: Was schaut sich der junge Mann denn für Seiten an? Richtig: Hier wirbt die in den USA neue „Cosmopolitan for Guys“ um Aufmerksamkeit.

Endlich können die US-Jungs erfahren, was Frauen wirklich wollen – direkt von der Quelle, von dem Frauenfachblatt itself! Und natürlich ist die mediale Darreichungsform jungensgerecht für das iPad entwickelt worden. Dennoch: der Spot ist eine gute Idee, clever umgesetzt und erfolgreich viral gestreut – talketing eben….

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Go viral – aber wirklich….

Die Vorteile des viralen Marketing sind ja hinlänglich bekannt: Egal ob schnell und billig produziert oder sorgfältig und kostspielig umgesetzt – die Verbreitung des Spots erfolgt via YouTube und dank der begeisterten und weiterleitenden Zuschauer.

Schade nur, wenn bereits im Titel des Clips der Absender genannt wird, oder? Gerade der oftmals gewünschte Überaschungseffekt geht dann verloren….

Da funktioniert  dies hier doch viel besser (und ich weiß leider nicht, ob das so geplant war vom Absender (wenn ja: Daumen hoch) oder eher zufällig entstanden ist:

„Funny Fail. Compliment went wrong“ erregt im viralen Alltagseinerlei doch viel eher unsere Aufmerksamkeit als „lustiges Video von Marke xy“.

Wenn es um die virale Verbreitung geht, reicht es also nicht nur aus, einen inhaltlich besonders guten Spot zu kreieren, sondern sich auch darüber Gedanken zu machen, worauf die User stärker reagieren, wenn sie Headlines und Titel lesen.

Nebenbei bemerkt: Wieder einmal punktet eine einfache Idee, die auf den Punkt gebracht umgesetzt wurde…..

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