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Personal-Marketing viral

Nur die besten Mitarbeiter sind gut genug für das eigene Unternehmen – doch wie findet man diese? Wie spricht man die junge, hippe In-Crowd an, wie weckt man ihr Interesse? Ach, am einfachsten ist es doch, wenn eigene Mitarbeiter die Vorzüge der Firma darlegen – und mit technischen Mittel kennen sich die digital natives ja bestens aus… hat man sich wohl auch bei Twitter gedacht:

Ein großer viraler Erfolg, der hoffentlich auch die gewünschten Bewerber zu Twitter treibt. Doch wir sonst so als humorlos verschrieenen Deutschen müssen uns diesmal nicht verstecken, denn auch bei uns regiert der Personaler-Wahnsinn:

Stellenmarkt ist sooo 90er – heutzutage wird viral gesucht. Anzeigen ade!

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Ist Social Media auch bei Ihnen schon Chefsache?

Wenn es um „talketing“ geht, dann ist Sir Richard Branson, Gründer von Virgin, stets ganz vorne mit dabei. Schon immer war Branson ein Verfechter von auffälligen Aktionen, die ihm kostenlose PR – und „fun“ brachten:

 

Branson ist jedoch auch ein sehr aktiver und mitteilsamer Twitterer, der kürzlich in einem Interview erklärte, warum Social Media für ihn wichtig ist – und warum auch andere CEOs es nutzen sollten:

„Social media overall — the comments on the blog and Facebook, Twitter — allows me to hear what people are saying on a daily level about each business and the brand, too — the good, the bad and everything in between. It’s important to take the time to listen.“

Virgin als Marke sei ohnehin naturally conversational – es wird über sie gesprochen  – und sie spricht mit ihren Kunden. Doch darüber hinaus kann die Marke sich in den Netzwerken auch Aufmerksamkeit verschaffen:

I spend a great deal of time with Virgin Unite and have seen how social media can spread awareness about how we use business as a force for good. It also allows me to share the lessons I’ve learned in business, as people are always keen to find ways to be better at what they do.

Und natürlich macht es nebenbei ja auch noch „fun„…

Wenn nun die Chefs nicht davon zu überzeugen sind, sich in den sozialen Netzwerken zu tummeln, so sollten es doch zumindest die Angestellten tun. Doch welche Regeln gilt es dabei zu beachten?

 

Am wichtigsten:

Don’t drink and tweet!(kann man ja nicht deutlich genug sagen….) 🙂

 

 

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Endlich erklärt: Deshalb brauchen wir Twitter!

Dem ist doch nichts mehr hinzuzufügen… 🙂

 

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der erste Social Media Horror Movie: The Inside Experience

Am 25. Juli geht es los: „Inside“ wird starten, ein interaktiver Film, der Facebooker und Twitterer in die Story mit einbezieht. Hier schon einmal der spooky Trailer:

Die Story ist nun nicht wirklich neu: Hübsches Mädel wird entführt und findet sich eingesperrt  in einem Verlies wieder, wo ihr der Entführer freundlicherweise einen Laptop mit Internetanschluss zur Verfügung gestellt hat. Sie sucht nun via Social Media nach Tipps und Hinweisen, wie sie entkommen kann – und jeder Facebooker und Twitterer kann helfen – in real time. Die besten Tipps werden dann in die Handlung eingebunden, denn der Film wird in Episoden gesendet.

Der Laptop ist dabei nicht zufälligerweise ein Toshiba-Modell, denn Toshiba und Intel präsentieren dieses Projekt, wie man der Website „The Inside Experience“ entnehmen kann. Dort gibt es übrigens auch die Möglichkeit, sich online für eine kleine Rolle in einer der kommenden Folgen casten lassen…

Die Macher selbst beschreiben „Inside“ als ein Social Film Experience, das von DJ Caruso, dem Regisseur von „Disturbia“, umgesetzt wird. Ob dieses Experiment gelingen und ob es Toshiba und Intel etwas bringen wird, wird sich zeigen müssen. Ab 25. Juli heißt es nun zunächst einmal: See you inside!

 

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Geld ist so 20. Jahrhundert – zahl mit einem Tweet!

Alle wollen Geld verdienen, klar, aber wie bekomme ich in dieser medial übersättigten Welt überhaupt noch die nötige Aufmerksamkeit? Storytelling, Blogs, Facebook, alles schön und gut – nur: Wenn das niemand liest, dann ist es ja auch verlorene Liebesmüh.

„Empfehlungen kann man nicht kaufen“, behaupte ich immer in meinen Seminaren – doch auch dies stimmt nun in Zeiten des Social Media Marketing nicht mehr, denn mit „pay with a tweet“ ist ein Anbieter durchaus in der Lage, sich auf sehr direkte und unverblümte Art und Weise die Netzwerke seiner User zunutze zu machen. Das Prinzip ist denkbar einfach:

Für ein kleines, spannendes Goodie ist der User anscheinend schnell bereit, all seine Twitter- und Facebook-Freunde herzugeben… geht ja auch kurz und schmerzlos!

Neben den Beispielen im Video habe ich noch eine weitere Website entdeckt: Das „Hotel Universo“ in Lucca offeriert auf seiner Website 10% Rabatt für einen Tweet. Wenn ich das jetzt 10x twittere, wohne ich dann kostenlos….?

Aufmerksamkeit um jeden Preis – heißt es nicht erst seit den Web 2.0-Zeiten. Aber nie war es anscheinend einfacher, Aufmerksamkeit zu erhalten. Ob sich dieses Prinzip wirklich auf Dauer auszahlen wird, muss sich jedoch erst noch zeigen…

 

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Wie man die Generation 2.0 zum Bücherlesen bringt

Die Klage darüber, dass die „digital natives“ keine Bücher mehr lesen, sondern nur noch vor dem Schirm sitzen und chatten/twittern/spielen würden, ist nicht wirklich etwas neues, denn bei jedem Medium wurde das Ende des Buches vorhergesagt. Auch das Ebook wird – aller Erfolge zum Trotz – die geduckte Variante nicht endgültig ablösen: Eine jüngst veröffentlichte Studie  („The Imposition and Superimposition of Digital Reading Technology: The Academic Potential of E-readers“) der Universität von Washington in Seattle zeigte auf, dass gerade das beim Lernen so wichtige „reagierende Lesen“ bei E-Books nicht möglich ist.

Dennoch stellt sich die Frage, wie das gedruckte Wort den Facebookern und Twitterern näher gebracht werden kann. Die Lösung ist so einfach wie aufwändig – natürlich über die ihnen vertrauten sozialen Medien:

 

Anders als bei begleitenden viralen Spots (s. nächstes Video) wird hier keine offensichtliche Werbung für das Buch gemacht, sondern die Charaktere werden lebendig und bieten dem Leser durch Verknüpfungen in die verschiedensten Medien hinein eine weitere, neue Ebene der Leseerfahrung.

 

In Deutschland hat der Piper-Verlag zusammen mit der Agentur Coma begonnen, innovativere Wege zu gehen: Für den Kultkommissar Kluftinger wurde auf der Facebook-Seite Kluftinger Krimis ein Spiel entwickelt, in dem die Profile der Freunde in die Story mit eingebunden werden. Coma entwickelt bereits für das im August erscheinende neue Buch von Charlotte Roche („Schoßgebete“) eine ähnliche App.

Ohne Frage, das hier Beschriebene ist mit Aufwand und Kosten verbunden – und dennoch schafft es eine loyale Community, die über Buch, Figuren und die eigene Leseerfahrung öffentlich spricht und somit einen Aufmerksamkeitsgewinn für die Verlage schafft. Der sich mit Sicherheit auch in den Absatzzahlen bemerkbar macht…

Ich würde mich ja sehr freuen, wenn jemand auf die Idee käme, die Figuren von Marcel Prousts: „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ bei Facebook zu beleben und die Story dort medial umzusetzen…. wer hat Lust? 🙂

 

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Gotta share!

Ein kleiner Einblick, wie das heutzutage funktioniert mit dem talketing….. 🙂

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