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Kreative Bewerbungen: Domain-Napping und Stilles-Örtchen-Marketing

Nicht nur Unternehmen nutzen virales Marketing um die Besten der Besten anzusprechen (s. „Personal-Marketing viral„), sondern auch die Bewerber lassen sich immer häufiger sehr kreative Maßnahmen einfallen, um Aufmerksamkeit zu erhalten, z.B. durch Domain-Napping und anschliessende Erpressung:

Ok, vielleicht nicht unbedingt geeignet, wenn man sich bei einer Bank bewerben möchte….

Auch diese kreativen Studenten hier haben sich überlegt, wie sie ihrem Portfolio mehr Aufmerksamkeit und eine eingehende Beschäftigung verschaffen können – denn die Creative Directors dieser Welt haben ja nie Zeit und Ruhe – außer: auf dem stillen Örtchen. Und so war die Idee des „Toilet Book“ geboren:

Immerhin, sowohl Guerilla als auch Ambient Marketing waren erfolgreich. Es muss ja nicht immer gleich über Erpressung laufen, aber ich glaube, wer sich heute auf den Bewerbungspfad begibt, muss sich gut überlegen, wie er Aufmerksamkeit erzielen und seine Fähigkeiten optimal präsentieren kann. Ein braves Passfoto und eine schicke Mappe reichen da schon lange nicht mehr aus.

Gerade wenn man sich selbst als Produkt vermarktet, gilt: Nutzen- vor Leistungskommunikation. Wer nur erzählt, wie toll er ist und was er alles kann, langweilt. Spannender gerade für die Personalentscheider ist die Frage, welchen Nutzen ich als Bewerber für das Unternehmen mitbringe. Gute Zeugnisse haben viele, wenn nicht alle. Aber wo ist mein USP, was bringe ich dem Unternehmen, was auch wirklich nur ich mitbringen kann?

In den beiden vorliegenden Fällen haben die Jungs jeweils gezeigt, dass sie sich über Zielpersonen und deren Verhalten gut informiert haben, um dann eine ungewöhnliche, aber doch paßgenaue Aktion zu kreieren. Über eine gedruckte Bewerbung oder einen Agentur-Folder hätte das so nie geklappt…

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Was der Kunde nicht weiss, kauft er nicht…

Eine der vielen vielen Marketing-Grundregeln lautet:

„Wer gesehen werden will, muss sich bewegen!“

Denn ansonsten stirbt man in Schönheit vor sich hin… Dazu zählt auch, dass man seinen potentiellen Kunden eben alles erzählt, was für diesen relevant sein könnte (ohne dabei geschwätzig zu werden, das ist ja die hohe Kunst!), denn was der Kunde nicht weiß, das kauft er auch nicht. So könnten beispielsweise Kompetenz, Erfahrung und Expertenstatus durchaus ein schlagendes Verkaufsargument sein…

Kommunikation muss heutzutage nicht mehr teuer sein, nach wie vor schlägt Idee Budget – wie im folgenden Fall:

Eine langweilige Anzeigen-Kampagne hätte sicherlich mehr gekostet… gutes Ambient-Marketing schafft hingegen hohe Aufmerksamkeit – und damit auch eher eine Auseinandersetzung mit der Botschaft.

Kommunikation – egal auf welchem Kanal – kann aber nur funktionieren, wenn die Botschaft stimmt, wenn sie klar und eindeutig ist. Doch manchmal vergisst man vor lauter Betriebsblindheit, was eigentlich erzählenswert sein könnte…

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