Schlagwort-Archive: viral

Bye bye talketing…

Storytelling, virales, Ambient und Guerilla-Marketing, das waren bislang die Themen dieses Blogs. Als ich vor über drei Jahren mit dem Bloggen begann, hatte es noch Sinn, diese vom makketing-Blog zu trennen, doch mittlerweile sind auch diese below-the-line-Instrumente „voll“ im Marketing angekommen, so dass eine Trennung nicht mehr nötig ist (und auch zunehmend schwieriger wurde).

Daher behandele ich alle talkting-Themen ab sofort im makketing-Blog, der um entsprechende Rubriken bereichert wird. Talketing bleibt online, damit die alten Einträge nicht verloren gehen und immer noch gelesen werden können.

Alles in allem mehr ein Umzug als ein Abschied – das Leben ist in Bewegung. Apropos: In Bewegung sind auch Flugzeuge und oft fragen sich wir Menschen am Boden, woher wohl diese Maschine kommt und wohin sie fliegt. Ein Billboard am Londoner Piccadilly Circus gibt da nun Auskunft: Immer, wenn ein Flieger der British Airways über das Billboard hinwegfliegt, wird auf niedliche Weise Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt:

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Extra! Extra! Beckenbauer rettet die Welt!!

Weltmeister, Ehrenpräsident, Weißbiertrinker – das ist alles nichtig und banal, denn jetzt kommt die höchste Aufgabe auf Franz Beckenbauer zu: Weltenretter.

Was ist passiert bisher?

Es wurden zunächst ungewöhnliche Kreise gesichtet – in England…

… in Brasilien…

und in den USA:

Auf diese geheimnisvollen Zeichen folgte der Auftritt nicht weniger geheimnisvoller Gestalten, z.B in der Allianz Arena

und an der Stamford Bridge

Moment mal, was hat der Kaiser da grad gesagt???

Es sind Aliens??? Ja, is denn jetzt schon Weihnachten? Ähh… 1. April?? Und sie wollen fußballspielen gegen uns?? Das kann er doch nicht ernst meinen…

.

Doch, meint er, und heute wird der erste Spieler bekannt gegeben, der auf weltrettende Mission gehen wird….  die virale Spannung steigt!

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Happy Halloween!

Virales Gruseln 2013…

…natürlich auch als Guerilla erhältlich….

…und in der Tourismuswerbung lässt sich Horror ebenfalls bestens einsetzen:

In diesem Sinne: Gut Grusel & happy Halloween!

 

 

 

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Masochisten für Promo-Job gesucht – und gefunden!

Schmerz kann ja soo schön sein, wenn man daran Gefallen findet und einem gesunden Masochismus frönt. Doch kann man diese Leidenschaft auch zu Geld machen? Ja, natürlich, im Marketing!! Denn so manche Promo-Jobs können tiefe Befriedigung auslösen – und ich meine nicht, bei sommerlichen Temperaturen in dicken Kostümierungen durch die Innenstände zu laufen:

Potentielle Kunden: aufmerksam und begeistert, Promo-Jobber: glücklich, Auftraggeber: zufrieden (wenn die Kasse sich füllt).

Sowas nennt sich dann wohl Win-Win-Win-Situation….

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Jetzt neu beim Rügenwalder: Kampfwürste

Die Rügenwalder Mühle ist ja schon lange mein Liebling: eine Mühle, die Wurst herstellt, und die man mittlerweile als Touristenattraktion sogar besichtigen kann. Jüngst hat man sich vom Werbegesicht Jörg Pilawa verabschiedet und kam auf die innovative Idee, die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen, um das Unternehmen somit menschlicher aber auch ein wenig transparenter zu machen.

Doch dann kam der neue Chef… Alexander von Eich. Und der war der Meinung, dass man aus den Mitarbeitern wie aus weichem Mühlenmett stahlharte Kampfwürste formen müsste, um allen Herausforderern in der Republik zu zeigen, dass nur Rügenwalder Wurst groß und stark macht:

So viel Humor hätte man denen ja gar nicht zugetraut… und die betreuende Agentur hat mit viel Liebe zum Detail gearbeitet, wie das „Making of“ zeigt:

Fazit: Mit der Wahl von Christian Ulmen und seiner Figur hat man ein gutes Gespür bewiesen, um eine virale Aktion auch bei der entsprechenden Zielgruppe zu platzieren. Die Verknüpfung mit der „All-Stars-Tour“, bei der man sich in der Tat mit den Kombattanten messen kann, zeigt, dass eine gute Verknüpfung von below-the-line-Maßnahmen ganz andere Aufmerksamkeit schafft, als die reine klasssische Werbung.

Und was kann man gewinnen? Einen (Ge)Flügeltür-Mini…. 🙂

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If I had a hammer…. dann nur von Hornbach!

Nutzen-, Wert- und Leistungskommunikation, das sind die drei wesentlichen Bestandteile gerade auch in der Werbung. Und das Tolle ist: Man kann es auf jedes Produkt anwenden! Zum Beispiel auf einen Hammer.

Welchen Nutzen hat ein Hammer? Man kann damit Nägel in die Wand schlagen. Nun ja, nicht gerade von wesentlichem Wert…. Welches Leistungsversprechen birgt ein Hammer? Er ist so verarbeitet, dass er nicht gleich beim geringsten Widerstand zerbricht. Hmm. Ist ein Hammer dann 25,- Euro wert? Nicht wirklich – außer: Er ist aus einem alten Panzer gemacht und hält ewig. Und das ist doch schon einmal eine schöne Geschichte, die mit noch schöneren Bildern unterlegt werden kann:

Hornbach hat – mir sei es verziehen – wieder einmal gezeigt, wo der Hammer hängt. Und prompt waren die 7.000 produzierten Stück auch ratzfatz ausverkauft und werden auf Ebay schon für über 100 Euro gehandelt.

Storytelling zur Wertkommunikation – da schlägt sich doch der Nagel gleich viel besser in die Wand, wenn man den Kumpels noch erzählen kann, dass die Kraft eines ganzen Panzers im Schlag steckt.

Was wohl als nächstes kommt? Der Schraubendreher aus den Streben des Funkturms? Eine Zange aus dem Riesenrad vom Spreepark? Es bleibt spannend… 🙂

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Sternenklau bei Mercedes – und weg war er!

Der Mercedes-Stern weckt viele Begehrlichkeiten, so hatte er in meiner Jugend beispielsweise den Status einer Trophäe – es konnten nicht genug gesammelt werden, natürlich nicht ganz legalerweise. Nicht umsonst ist der Mercedes-Stern das am meisten verkaufte Ersatzteil des Autoherstellers.

Und jetzt – ist er weg. Unbekannte Aktivisten sind in das Mercedes-Museum eingebrochen und haben in einer Nacht und Nebel-Aktion den Ur-Stern gestohlen:

Verbreitet wurde dieses Video viral, um aller Welt diese schändliche Tat zu dokumentieren.  Doch anders als beim geklauten Leibniz-Keks ging keine Erpresserforderung beim Unternehmen ein, sondern schon nach kurzer Zeit klärte sich der Einbruch auf – als kleine Marketingaktion. Nicht etwas für Mercedes, nein, sondern für die neue „Sternesammler“-App von der Baden-Württemberg Tourismus. Mit dieser kann man versteckte Sterne im Ländle sammeln – und welcher Stern ist schon bekannter und berühmter als ebendieser.

Eigentlich ganz schön, aber zu schnell. Denn schon einen Tag, nachdem das Video verbreitet wurde, wurde die story aufgelöst – und das ist zu wenig Zeit, um die Rätselhaftigkeit und auch die Verbreitung optimal aufzubauen.

Ausnahmsweise waren die Baden-Württemberger da also einmal zu schnell…

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Mit der Metro nach Tokyo – Mailand macht’s möglich

Im globalen Dorf schmelzen die Entfernungen – und selbst Tokyo ist nun nicht mehr 12 Flugstunden von Mailand entfernt, sondern ganz bequem mit der U-Bahn zu erreichen:

 

Wem das zu schnell geht, der kann natürlich auch die Marco-Polo-Tours von Venedig aus buchen – auf dem Landwege…

 

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Kleiner Aufwand, große Wirkung

Alkohol im Strassenverkehr ist als Thema ein Dauerbrenner, denn bei den meisten tödlichen Unfällen spielt der Alkohol oftmals die entscheidene Rolle – und das nicht nur bei uns, sondern weltweit. Das Problem ist nur, dass all die aufwändigen Kampagnen wirkungslos verpuffen – die allbekannten Schilder an den Autobahnen sind ja auch eher unfreiwillig komisch….

Wie so häufig sind es die kleinen Dinge (basierend auf den guten Ideen), die die große Wirkung zeigen, wie zum Beispiel folgende Ambient-Idee aus Indien:

Man muss also direkt an seine Zielgruppe herankommen und die Botschaft so konkret wie möglich machen, wenn man etwas erreichen möchte… „klassisch“ funktioniert hier einfach nicht mehr…

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Jobs: Vom Werden und Vergehen….

Nein, ich meine nicht Steve Jobs, sondern Arbeit, Beruf, Lohnsklaverei….

Das erste Problem hierbei ist meistens: Wie bekomme ich einen Job, oder besser: DEN einen Job, den man unbedingt haben möchte. Und auf den sich auch 1.000 andere beworben haben. Da gibt es dann Gespräche, Interviews, Assessment Center und und und… Heineken hat sich da einmal etwas ganz anderes einfallen lassen, um seinen Kandidaten auf den Zahn zu fühlen:

Aber selbst der größte Traumjob wird irgendwann zum Alptraum: nervige Kollegen, stressige Chefs, schlechte Bezahlung, unbezahlte Überstunden… Wie kann man denn nun würdevoll kündigen? Wie wär’s mit einem Gospelchor?

Oder einer ganzen Marching Band?

Gut, diese beiden Ideen sind jetzt verbraucht, über drei bzw. über 1 Million Menschen haben sich davon bereits inspirieren lassen. Aber es gäbe ja noch andere Möglichkeiten: eine Ballett-Compagnie mit einer getanzten Kündigung,  eine Gruppe Wrestler oder einen freundlichen Holzfäller mit Kettensäge….

Virales Eigenmarketing? Ich weiß ja nicht, ob ich Joey noch einstellen würde, wenn ich ständig Angst vor seiner Kündigung haben müsste….

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