Schlagwort-Archive: viral

Statt Scheibenwischer: Werbung!

Sobald es wieder etwas wärmer wird, schwärmen sie aus: die Scheibenputzer, Jongleure und Feuerspucker an den großen Kreuzungen. 1.000 mal gesehen wecken sie nun unsere Aufmerksamkeit nicht mehr wirklich.

Auch Werbung an Ampeln ist nun nichts Neues: Mal verteilt ein Bio-Supermarkt rosigrote Äpfel, mal soll uns ein flugs ausgerolltes Banner davon überzeugen, an irgendeinem Radio-Gewinnspiel teilzunehmen. Innovativ geht irgendwie anders.

In Singapur zeigte eine Autoversicherung, dass man eine Rotphase auch ganz anders für Werbung nutzen kann:

Die nur punktuell durchgeführte Aktion wurde viral verstärkt – und Hingucker waren diese Mini-Shows allemal. Da vergißt man doch glatt das Nasebohren an der Ampel…

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A very merry ambient christmas…

Der talketing-Blog wünscht allen Leser und Guerilla-, Ambient Media- und Viral-Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in’s Neue Jahr!

Auch 2013 werden hier wie gewohnt virale, ambiente und guerillarische Kampagnen im Mittelpunkt des Blogs stehen, um aufzuzeigen, mit welchen kreativen Glanzleistungen um unsere Aufmerksamkeit gebuhlt wird – immer unter dem Aspekt: Idee schläge Budget!

Märkte sind Gespräche darum hier noch ein weihnachtliches Beispiel, wie sich einer der größten brasilianischen Telekom-Anbieter in die Köpfe – und Herzen –  geschlichen hat:

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Wenn die Cola 2x klingelt….

Der neue Bond „Skyfall“ ist nicht nur ein wunderbares Beispiel, wie man einen Film mächtig ins Gespräch bringt, sondern auch dafür, wie Product Placement mittlerweile nicht mehr nur die Präsenz im Film nutzt, sondern ein immer stärkeres Eigenleben entwickelt.

Genügte es „früher“ einmal, dass Bond ein technisches Gerät im Film benutzte, so inszeniert sich das Produkt heute auch außerhalb der Kinoleinwand:

Ob Sony, Heineken oder Omega, sie alle warben mit Bond. Doch selbst die klassische Werbung reicht heutzutage nicht mehr aus, denn das Produkt will erfahren und alle Kommunikationskanäle wollen bespielt werden. – und das muss dann im richtigen Setting passieren….

Okay, ich weiß natürlich nicht, ob in den Sodas wirklich Coke drin war… aber der Titel dieses Blogposts ist trotzdem gerechtfertigt… irgendwie… denn auch Coca Cola hat sich des Bond-Hypes angenommen und sich mit einer wunderbaren Ambient Guerilla – Aktion (falls es den Begriff noch nicht geben sollte, so habe ich ihn soeben erfunden) in Szene gesetzt:

Let’s talk Bond, Baby… und Daniel Craig musste dafür noch nicht einmal bei Markus Lanz den Sackhüpfenpfosten spielen… 🙂

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Die ganze Wahrheit über virales Marketing!

Staunt ihr nicht auch manchmal darüber, wieviele Clicks ein gut gemachtes virales Video erzielt hat? Unglaublich, dass 6…, 13…, 28 Millionen („Gangnam Style“ liegt bei derzeit etwas über 131 Millionen Clicks) den gleichen Clip anschauen und ihn immer und immer wieder viral verbreiten, oder?

Doch nichts, was im Marketing wichtig ist, wird dem Zufall überlassen – und so enthülle ich hier nun in diesem Blog die ganze Wahrheit über virales Marketing:

 

Schockierend…. wem können wir jetzt noch glauben? Wo doch kürzlich schon berichtet wurde, dass auch jede dritte Hotelbewertung ein Fake ist. Ist denn diesen Marketing-Fuzzis gar nichts mehr heilig?

P.S. Suche noch freiberufliche Clicker, die meine Blogs dauerbeclicken…. 🙂

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Wenn Marken Filme drehen – storytelling extrem

Product Placement war gestern – könnte man trotz der vielen, gut platzierten Marken im kommenden Bond „Skyfall“ meinen. Hier nur ein Beispiel:

Immer mehr Firmen gehen jedoch dazu über, sich nicht mehr nur als Beiwerk in einem Film zufrieden zu geben, sondern prdouzieren lieber selbst gleich einen Film, in der sie ihre Marke perfekt in Szene setzen können. „Branded Entertainment“ heisst das Zauberwort, das uns neuerdings jede Menge Filmchen beschert.

Denn der 30-Sekunden-Spot reicht schon lange nicht mehr aus – heute müssen, den Seh- und Filmgewohnheiten des Publikum angepasst, spannende, aufregende Stories inszeniert und erzählt werden. Und dank YouTube lassen sich diese teuer produzierten Filme sehr günstig viral, verbreiten.

H&M punktet aktuell mit unheimlicher Atmosphäre, um ihre neue Männerkollektion zu präsentieren:

Noch aufwändiger treibt es die T-Com, die Mads Mikkelsen gleich durch acht Länder jagt – hier der Trailer, die ersten beiden Episoden sind bereits online:

Und bei Mercedes hat man MacGyver reaktiviert für eine kleines, feines Revival:

Es geht hier eben nicht mehr um Werbung, sondern darum als Marke eines der liebsten Felder der Konsumenten zu besetzen: die Welt des Entertainment. Nicht mehr störend als Unterbrechung, sondern als Anbieter von Inhalten. Es ist daher auch nur noch eine Frage der Zeit, bis wir ins Kino gehen und Eintritt dafür bezahlen werden, um – ganz offiziell – einen T-Com, Mercedes oder McDonalds-Film zu sehen.

Storytelling extrem, denn dann werden wir kaum noch merken, dass es Marken und Unternehmen sind, die uns die bunten Geschichten erzählen…

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Improvisiert und doch irgendwie nicht: der Jazz-Mob…

..oder: Steht ein Klavier auf der Straße…

Flashmob, Carrotmob, Clubmob, gemobst wird anscheinend überall. Diese beliebte Guerilla-Taktik überrascht, bringt ins Gespräch und lässt sich zudem noch viral bestens verbreiten – daher war es nur eine Frage der Zeit, bis es auch den ersten Jazz-Mob geben würde. Voilà, hier ist er:

Macht doch gute Laune, oder?

 

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Zombies und kein Ende…

Manche modernen Mythen sterben nie aus: Neben „Rocky“, „Star Wars“ und „Blues Brothers“ leben auch die Zombies ewig – gerade in der Werbung, wie schon an anderer Stelle besprochen.

Dazu zwei aktuelle Beispiele aus den Vereinigten Zombiestaaten:

Unverkennbar erkennbar: Die „Walking Dead“-Atmosphäre, also jene sehenswerte Serie, die den Zombie-Kult ziemlich befeuert hat.

Genau um diese Serie geht es auch im folgenden Clip, denn in den USA hat der Satelliten-Betreiber „Dish Network“ verkündet, AMC wegen mangelnder Zuschauerzahlen nicht mehr länger anbieten zu wollen. AMC ist nun aber gerade der ausstrahlende Sender von „Walking Dead“, die Zombies waren also schlagartig heimatlos…

 

Übrigens: Halloween rückt immer näher…. 🙂

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Humor aus München: dilettantisch? Nein, gewollt viral!

Manche Dinge sind ja eher unfreiwillig komisch… der „Focus“ zum Beispiel. Und damit wir nicht immer nur „Fakten, Fakten, Fakten und immer an den Leser denken“ im Kopf haben müssen, dachten sie die Kollegen der Focus-Online-Redaktion was feines Neues aus:

Okay, es ist echt hart, die kompletten 10 min durchzuhalten, aber dafür weiß ich jetzt endlich, wie das so funktioniert in einer Online-Redaktion (zumindest in einer bayrischen…).

Nun stellt sich natürlich schnell die Frage: amateurhaft oder gewollt schlecht? Ursprünglich, so der Chefredakteur, sein es ja nur zur Mitarbeiter-Motivation gedacht gewesen (muahaha), aber dann ist es durch ein klitzekleines Leck auch in die weite Öffentlichkeit gedrungen:

Wie schön, dass dann noch die Fachmagazine wie w&v darauf anspringen und ausführlich darüber berichten… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Alles schön und gut – aber ob diese Aktion nun für das Produkt spricht? Ich weiß ja nicht…

NACHTRAG: Da versteht wohl jemand keinen Spaß, jedenfalls ist das ach so lustige Video nun „privat“ und leider bei youtube nicht mehr aufzufinden… Schade. Falls es jemand finden sollte, ich würde mich über die Zusendung des Links sehr freuen!

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Lesen Sie diesen Eintrag NICHT!!

„Was verboten ist, macht gerade scharf.“ Nun gut, man könnte meinen, dass das wirklich ein alter Hut ist, aber anscheinend erreicht die Aufforderung, etwas nicht zu tun, immer noch die gegenteilige Wirkung.

So funktioniert jetzt scheinbar auch der neue „AXE-Effekt“: Benutzt bloß nicht unser Deo!!!

Als Spot im Apokalypse-Look eher langweilig, da hat man die Erde schon besser untergehen gesehen…

Immerhin aber schon viel besser als die Vorgänger-Variante, die so gänzlich anarchie-los daherkommt:

Dabei ist die Grundidee ja ganz niedlich: Unwiderstehliche Anziehungskraft wirkt anarchisch und garantiert das Chaos. Natürlich kann AXE diese Geschichte viel besser erzählen als in den ersten beiden Beispielen:

Fazit: Die gut erzählte Story wirkt immer noch besser als der Aufruf, etwas nicht zu kaufen…

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Wenn einer eine falsche Reise tut… Storytelling im Tourismus 2

Was soll man da nur machen? Man hat ein tolles Land, touristisch bestens erschlossen, Natur, Berge, Food, ach einfach alles – doch selbst die nächsten Nachbarn wollen einen nicht besuchen kommen.

So geht es, wenn man Air New Zealand glauben darf, Neuseeland: Die Australier wollen einfach nicht mal kurz rübergeflogen kommen, sondern urlauben lieber auf Bali oder in fernen Europa…

Wie kann man nur diese störrischen Australier, diese Kiwi Sceptics, von den bezaubernden Seiten des eigenen Landes überzeugen? Man entführt sie. Naja, nicht ganz, aber irgendwie schon…

Vier Australiern erzählte man, sie würden eine tolle Reise machen, z.B. nach Berlin, aber in Wirklichkeit flog man sie nach – tataaa – Neuseeland, wo ihnen dann ein persönlicher Guide zeigte, wie cool es dort eigentlich ist. Das ganze ist durchaus spaßig anzusehen – und daher stelle ich euch alle 4 Episoden hier ein:

– der Hipster

– das Bali-Girl

– die Europhilie

– der Aussie Aussie

Eine geniale Lösung: Man widerlegt einfach die Vorurteile in den Köpfen der potentiellen Kunden, indem man einige von ihnen kidnappt und vom Gegenteil überzeugt. Natürlich wird das viral gestreut und erreicht so eine optimale Verbreitung.

Eine erfrischend andere Variante von Tourismus-Marketing…

Und beim nächsten Post zeige ich Beispiele, wie man für ein Hotel wirbt, ohne viel vom Hotel zu zeigen!

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