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Die ganze Wahrheit über virales Marketing!

Staunt ihr nicht auch manchmal darüber, wieviele Clicks ein gut gemachtes virales Video erzielt hat? Unglaublich, dass 6…, 13…, 28 Millionen („Gangnam Style“ liegt bei derzeit etwas über 131 Millionen Clicks) den gleichen Clip anschauen und ihn immer und immer wieder viral verbreiten, oder?

Doch nichts, was im Marketing wichtig ist, wird dem Zufall überlassen – und so enthülle ich hier nun in diesem Blog die ganze Wahrheit über virales Marketing:

 

Schockierend…. wem können wir jetzt noch glauben? Wo doch kürzlich schon berichtet wurde, dass auch jede dritte Hotelbewertung ein Fake ist. Ist denn diesen Marketing-Fuzzis gar nichts mehr heilig?

P.S. Suche noch freiberufliche Clicker, die meine Blogs dauerbeclicken…. 🙂

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Virales viral erklärt

Virales Marketing entstand, als die Epidemologen sich darüber Gedanken machten, wie Krankheiten entstehen und sich ausbreiten, also: Wenn in der New Yorker U-Bahn jemand niest, wie lange dauert es dann, bis ganz New York einen Schnupfen hat? Und wie kann diese Kette unterbrochen werden – wenn überhaupt?

So eine Botschaft ist ja eigentlich auch nichts anderes als ein Virus, dachte sich da das Marketing und machte sich über die Ergebnisse her. Wer muss mit meiner Botschaft angeniest werden, damit er sie (natürlich möglichst kostenfrei) von sich aus weiter verbreitet – und wen muss man anniesen, damit das schneller geht?

Virales Marketing funktioniert natürlich noch viel besser, seit es YouTube und Social Media gibt, denn wir müssen ja heute nur noch auf „teilen“ klicken, um das, was uns gefällt, an alle anderen weiterzustreuen.

Nun gibt es aber immer noch Krankheiten, die sich viral ausbreiten, wenn man sich nicht schützt – nur: Wie macht man das der jungen Zielgruppe klar? Ganz einfach: Indem man einen Virus viral verbreitet!

Wirkt besser als jedes Aufklärungsplakat… wetten?

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Personal-Marketing viral

Nur die besten Mitarbeiter sind gut genug für das eigene Unternehmen – doch wie findet man diese? Wie spricht man die junge, hippe In-Crowd an, wie weckt man ihr Interesse? Ach, am einfachsten ist es doch, wenn eigene Mitarbeiter die Vorzüge der Firma darlegen – und mit technischen Mittel kennen sich die digital natives ja bestens aus… hat man sich wohl auch bei Twitter gedacht:

Ein großer viraler Erfolg, der hoffentlich auch die gewünschten Bewerber zu Twitter treibt. Doch wir sonst so als humorlos verschrieenen Deutschen müssen uns diesmal nicht verstecken, denn auch bei uns regiert der Personaler-Wahnsinn:

Stellenmarkt ist sooo 90er – heutzutage wird viral gesucht. Anzeigen ade!

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Barbie ist ein Serial-Killer!

Virals sollten ziegruppengenau gestaltete Botschaften sein, die dann aber wenig bis gar nichts in der Verbreitung kosten. Ideal für alle, die wenig Geld für Media-Schaltungen haben – und eine Zielgruppe, deren zweites (erstes?) Zuhause das Internet ist.

Während sich viele Unternehmen mit dem „Social Media Marketing“ und den viralen Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen, noch schwer tun, sind es oft die NGOs und die Non-Profit-Organisationen, die auf diesem Feld punkten können. Wer von uns wußte schon, dass Barbie eine Serienmörderin ist?

Gerade Greenpeace setzt dabei gerne auf Schockmomente, denn nur im starken Kontrast zu unserer vermeintlich heilen Welt können die „mind bombs“ zünden.

Auch eine andere Organisation sorgt mit ihrer „Fleischerei Kläffer“ für Aufmerksamkeit:

Es geht bei diesen Virals eben nicht nur darum,  einen Konsumenten zum Kauf zu bewegen, sondern ihn zum kritischen Nachdenken und -fragen zu motivieren. Und das klappt nicht mit „Friede, Freude. Eierkuchen“….

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talketing – Gespräche anstossen

Überraschen, Geschichten erzählen, andere Menschen ins Gespräch bringen, selbst ins Gespräch kommen – das alles ist talketing.

Ideen zählen mehr als große Etats, virale Verbreitung mehr als hohe Schaltkosten.

Hier nun ein Beispiel, wie mit talketing eine Spielidee verbreitet wird:

 

Da bekomme ich ja direkt Lust darauf, eines meiner berüchtigten Tafelbilder zu zeichnen…. 🙂

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The Influencers – oder: Wie Trends und Kreativität ansteckend werden

Bitte je nach Gusto eine Tasse Kaffee oder Tee kochen und sich dann die Viertelstunde Zeit nehmen, um sich folgende, kleine, feine Dokumentation anzusehen:

Wenn es heute darum geht, Botschaften gleich welcher Art zu verbreiten, dann wissen wir, dass dies am besten viral passiert – nicht zufällig wird in der Dokumentation Malcolm Gladwell zititert, der in seinem Buch „Tipping Point“ genau diese Vorgänge beschrieben hat.

Doch wer sind die Menschen, die diesen Virus in sich tragen – und in welchen Gruppen verbreitet er sich am ehesten? Es sind die „Influencer“. Die anderen „listen to what they say“ und sie sind dadurch in der Lage „to change markets“ – es sind also wiederum Gespräche, die Trends in die Welt setzen.

Für Marken heißt es, wie im Film erwähnt, ihr Konzept der Einflußnahme komplett zu überdenken. Marken können Trends nicht mehr gesteuert entstehen lassen, sondern sind ebenso darauf angewiesen, den „Influencers“ zuzuhören.

Nur: Natürlich lassen sich die „großen“ Trendsetter leicht ausmachen, aber sind wir nicht alle in unseren kleinen Gruppen „Influencer“? Lässt sich das für Firmen überhaupt noch überblicken? Erreichen Botschaften durch die Atomisierung der Märkte überhaupt noch ihre Adressaten? Im Film heißt es, dass Marken eine „true partnership“ zu ihren Konsumenten und Käufern aufbauen müssen; die Frage, wie dies passieren soll, wird leider nicht beantwortet.

Das schmälert natürlich nicht den Wert und das Vergnügen an dieser wirklich schön gemachten Dokumentation.

An dieser Stelle sei auf den lesenwerten Blog „detailverliebt“ hingewiesen, dem ich dieses Fundstück zu verdanken habe!

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